Inbolt präsentiert künstliche-Intelligenz-gesteuertes Bin-Picking-System mit Armkamera
Inbolt hat eine bahnbrechende Lösung für das Bin-Picking in der industriellen Produktion vorgestellt, die durch eine auf dem Roboterarm montierte KI-gesteuerte 3D-Vision-Technologie menschenähnliche Flexibilität ermöglicht. Das neue System erreicht in Live-Produktionsumgebungen im Automobilsektor eine Trefferquote von bis zu 95 Prozent und eine Pick-Zykluszeit von unter einer Sekunde – selbst bei zufällig angeordneten oder teilweise verdeckten Teilen. Im Gegensatz zu traditionellen Systemen, die auf teuren, fest installierten 3D-Kameras und komplexen Kalibrierungen basieren, nutzt Inbolt eine auf dem Roboterarm integrierte Kamera, die in Echtzeit die Umgebung wahrnimmt, Objekte analysiert und dynamisch anpasst. Durch seine proprietäre KI-Software kann das System unzählige Greifstrategien generieren und sich selbstständig an Veränderungen wie Bewegungen des Behälters oder unterschiedliche Teilepositionen anpassen – ohne dass vorher definierte Greifpunkte erforderlich sind. Das Verfahren folgt einem geschlossenen Regelkreis: Die Kamera erfasst kontinuierlich die Szenen, die KI bewertet die Lage der Teile, berechnet eine optimale Greifstrategie und führt den Roboter zur Bewegung aus. Dabei erfolgt eine ständige Korrektur der Trajektorie, was eine hohe Robustheit gegenüber Variabilität und Unvorhersehbarkeit gewährleistet. Diese Architektur macht das System kostengünstiger und flexibler, da keine zusätzlichen Kameras oder aufwendige Infrastruktur benötigt wird. Hersteller können denselben Roboter für verschiedene Bin-Konfigurationen nutzen und schnell zwischen Produktionsaufträgen wechseln – eine entscheidende Vorteil für dynamische Produktionsumgebungen. Inbolt’s Lösung ist bereits in mehr als fünf Fabriken im Einsatz und hat sich in der Praxis durch hohe Verfügbarkeit und Produktivität bewährt. Sie läuft auf NVIDIA-Hardware und nutzt spezialisierte KI-Modelle für Echtzeit-Pose-Schätzung und Bewegungssteuerung. Die Plattform ist mit führenden Robotersystemen wie FANUC, ABB, KUKA, Yaskawa und Universal Robots kompatibel und kann mit CAD-Modellen innerhalb weniger Minuten trainiert werden. Kunden wie Stellantis, Toyota, Beko und Volkswagen setzen bereits auf die Technologie, die über 70 Fabriken weltweit unterstützt. Industrieexperten sehen in der Lösung einen Meilenstein hin zu vollständig autonomen Produktionslinien. „Inbolt löst eine der größten Herausforderungen der industriellen Automatisierung: Flexibilität in unstrukturierten Umgebungen“, sagt ein Automatisierungsexperte. „Die Kombination aus Echtzeit-Vision und adaptiver KI ermöglicht eine bisher nicht erreichbare Robustheit bei niedrigen Kosten.“ Mit der Möglichkeit zur Live-Demo oder Pilotierung über die Webseite www.inbolt.com/contact steht die Technologie nun auch anderen Herstellern offen. Inbolt positioniert sich damit als Pionier im Bereich generalistischer KI für Roboter – ein Ansatz, der nicht nur Bin-Picking revolutioniert, sondern auch andere Prozesse wie Montage, Qualitätskontrolle oder Handling in Zukunft flexibler und kosteneffizienter macht.
