HyperAIHyperAI

Command Palette

Search for a command to run...

OpenAI und Oracle schließen historische Cloud-Partnerschaft ab

Oracle hat seine Aktien nach Börsenschluss gestern stark steigen lassen, nachdem das Unternehmen bekannt gegeben hatte, dass es mehrere mehrere Milliarden-Dollar-Verträge mit Kunden abgeschlossen hat. Laut Berichten der Wall Street Journal handelt es sich bei einem der Verträge um eine Vereinbarung mit OpenAI, bei der das KI-Unternehmen über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren rund 300 Milliarden US-Dollar für Rechenleistung bei Oracle ausgeben soll. Der Kauf soll ab 2027 beginnen. Sollte die Meldung zutreffen, wäre dies einer der größten Cloud-Verträge aller Zeiten. Oracle bestätigte die Angaben nicht, OpenAI antwortete nicht auf eine Anfrage. Oracle ist bereits seit Sommer 2024 enger Partner von OpenAI und liefert bereits Rechenleistung. Der Schritt weg von einer alleinigen Nutzung von Microsoft Azure, die im Januar erfolgte, markiert eine strategische Diversifizierung. Dieser Wechsel fiel zeitlich mit der Bekanntgabe des Stargate-Projekts zusammen, bei dem OpenAI, SoftBank und Oracle gemeinsam 500 Milliarden US-Dollar in heimische Rechenzentren investieren wollen. In diesem Rahmen plant OpenAI, Rechenzentren mit einer Gesamtleistung von 4,5 Gigawatt zu bauen, die mit Oracle und SoftBank kooperieren. Die genaue Höhe der Zahlungen für die Rechenzentren wurde damals nicht offengelegt. OpenAI benötigt enorme Rechenkapazitäten, um seine KI-Modelle weiterzuentwickeln. Daher hat das Unternehmen auch im Frühjahr einen Cloud-Vertrag mit Google abgeschlossen, obwohl die beiden Unternehmen in der KI-Rivalität eng miteinander konkurrieren. Die Zusammenarbeit mit mehreren Cloud-Anbietern unterstreicht die strategische Notwendigkeit, die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter zu verringern. Während der Quartalspräsentation am Dienstag kündigte Oracle-CEO Safra Catz an, dass drei unbenannte Unternehmen „vier mehrere Milliarden-Dollar-Verträge“ im ersten Quartal abgeschlossen hätten. Dies trage dazu bei, dass der Umsatz mit Cloud-Infrastruktur in diesem Jahr um 77 Prozent steige. Insgesamt verzeichnete Oracle im ersten Quartal über 317 Milliarden US-Dollar an zukünftigen Vertragsrevenuen. Diese beeindruckende Zahl führte zu einem starken Anstieg der Aktienkurse und brachte Oracle-Chef Larry Ellison vorübergehend an die Spitze der Liste der reichsten Menschen der Welt. Zusätzlich berichtet die Presse, dass OpenAI an einem weiteren Vertrag mit dem Halbleiterriesen Broadcom arbeitet, bei dem es um die Entwicklung eigener KI-Chips geht. Dieser könnte weitere 10 Milliarden US-Dollar betragen. Die KI-Industrie steht vor einem massiven Investitionsboom, und die Zusammenarbeit zwischen KI-Unternehmen und Cloud-Anbietern wie Oracle, Google und Broadcom wird zunehmend entscheidend für die Zukunft der Technologieentwicklung.

Verwandte Links

OpenAI und Oracle schließen historische Cloud-Partnerschaft ab | Aktuelle Beiträge | HyperAI