Anthropic veröffentlicht Claude Opus 4.7: Stärkung der Programmierfähigkeiten und Einführung strengerer Sicherheitsmechanismen
Das KI-Unternehmen Anthropic hat kürzlich sein neuestes Modell „vollständig verfügbar" Claude Opus 4.7 offiziell eingeführt. Als Upgrade von Opus 4.6 zeigt das neue Modell insbesondere bei fortgeschrittenen Softwareentwicklungsaufgaben eine herausragende Leistung und reduziert in komplexen Programmierszenarien die Abhängigkeit vom menschlichen Eingreifen. Gleichzeitig teilte Anthropic mit, dass sich der Model auch im Bereich des Bildverständnisses, der Befolgung von Anweisungen sowie der Kreativität beim Erstellen von Präsentationen und Dokumenten verbessert habe. Die Veröffentlichung folgt auf den früheren Release dieses Monats namens Claude Mythos Preview durch Anthropic. Dieser konzentriert sich primär auf Cybersicherheitsfähigkeiten und wird vom Unternehmen als aktuell leistungsstärkstes Gesamtmodell bezeichnet. Im Vergleich dazu jedoch stellt Opus 4.7 keine Durchbrüche hinsichtlich seiner Fähigkeiten dar. In der Systemkarte wurde explizit darauf hingewiesen, dass Mythos Preview in allen relevanten Tests besser abschneidet als Opus 4.7, weshalb letzteres nicht als Fortschritt für das gilt, was Anthropic seine „Grenze der Möglichkeiten" nennt. Aus Sicherheitsgründen ist der Zugriff auf Mythos Preview derzeit nur ausgewählten Partnern vorbehalten, darunter Nvidia, JPMorgan Chase, Google, Apple und Microsoft. Laut Anthropic bereitet sich das Unternehmen auf eine zukünftige breitere Verfügbarkeit höherer Modelle vor, indem es neue Cybersicherheitsmechanismen zunächst an weniger leistungsfähigen Modellen wie Opus 4.7 testet. Wie berichtet verfügt Opus 4.7 gegenüber seinem Vorgänger über zusätzliche Schutzmaßnahmen, wobei bestimmte Funktionen speziell im Bereich Cybersicherheit bewusst eingeschränkt wurden. Die damit gewonnenen Erfahrungen sollen künftig als Referenz für die breite Einführung von Modellen auf dem Niveau von Mythos dienen. Darüber hinaus kündigte Anthropic ein „Cybersecurity-Validierungsprogramm" an, das es Sicherheitsexperten unter bestimmten Bedingungen erlaubt, einige Einschränkungen zu lockern, um beispielsweise Schwachstellenforschung betreiben zu können. Im Ökosystem haben bereits mehrere Kunden Opus 4.7 zum Test genutzt, darunter Intuit, Harvey, Replit, Cursor, Notion, Shopify, Vercel und Databricks. Die Preise bleiben unverändert: Der Input kostet fünf US-Dollar pro Million Tokens, während Output mit fünfundzwanzig Dollar pro Million Tokens abgerechnet wird.
