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Anthropic vertieft PwC-Partnerschaft für Claude

Anthropic und die Unternehmensberatung PwC haben eine erhebliche Ausweitung ihrer strategischen Partnerschaft angekündigt. Ziel dieser Kooperation ist es, das KI-Modell Claude von Anthropic als Standardtool in amerikanischen Großkonzernen zu etablieren. Durch die Zusammenarbeit sollen künstliche Intelligenzen fest in die technologische Infrastruktur von großen Unternehmen integriert werden. Der Fokus der erweiterten Vereinbarung liegt auf drei Kernbereichen. Erstens sollen Engineering-Teams unterstützt werden, um agentenbasierte KI-Lösungen für Kunden zu entwickeln. Zweitens wird der Einsatz von KI im gesamten Deal-making-Prozess optimiert. Drittels zielt das Projekt darauf ab, die grundlegenden Betriebsmodelle der Kunden mithilfe von KI neu zu gestalten. Um diese Ziele zu erreichen, wird PwC 30.000 Mitarbeiter in den USA speziell für die Nutzung von Claude Code ausbilden und zertifizieren. Das Produkt wird zudem auf die globale Belegschaft des Beratungsriesen mit rund 364.000 Mitarbeitern ausgeweitet. Zudem wurde ein gemeinsames Kompetenzzentrum gegründet, das das Wissen beider Unternehmen bündelt. Paul Griggs, CEO von PwC USA, betonte, dass diese Kombination aus den KI-Fähigkeiten von Anthropic und der branchenspezifischen Erfahrung von PwC Organisationen dabei hilft, von einer explorativen Phase hin zu einer unternehmensweiten Wirkung mit größerem Vertrauen vorzudringen. Claude ist bereits heute in ChatPwC integriert, dem internen KI-Assistenten des Konzerns, und wird erfolgreich in Mandaten der Bereiche Finanzen, Lieferkette und Transaktionsberatung eingesetzt. Dario Amodei, CEO und Mitbegründer von Anthropic, hob die konkreten Erfolgszahlen hervor. Er verwies auf Beispiele, bei denen Versicherungsbewertungen, die zuvor zehn Wochen dauerten, nun auf zehn Tage reduziert wurden, und Sicherheitsprüfungen, die einst Stunden in Anspruch nahmen, auf wenige Minuten. Die Vereinbarung ist Teil einer breiteren Strategie von Anthropic, Partnerschaften mit Schlüsselpartnern zu schmieden, die Einfluss auf Technologieausgaben und Arbeitsabläufe nehmen. Bereits Anfang Mai hatte Anthropic eine 1,5 Milliarden Dollar schwere KI-Dienstleistungsvereinbarung mit Blackstone, Hellman & Friedman und Goldman Sachs Asset Management bekannt gegeben. Diese Strategie ermöglicht Anthpheric Zugang nicht nur zu namhaften Namen aus der Wall Street und dem Beratungswesen, sondern auch zu Hunderten von Portfolio-Unternehmen, die unter Druck stehen, die Produktivitätssteigerung durch KI nachzuweisen. Im Wettbewerbsumfeld zeigt sich eine dynamische Verschiebung. Während OpenAI bereits Partnerschaften mit Beratungsfirmen wie BCG, Accenture und Capgemini pflegt, kündigte Google kürzlich einen 750 Millionen Dollar schweren Fonds an, um Unternehmen wie McKinsey, Accenture und Deloitte beim Rollout von agenter KI zu unterstützen. Laut dem im Mai veröffentlichten Ramp AI Index hat Anthropic im April mit einer Geschäftsadoption von 34,4 Prozent OpenAI mit 32,3 Prozent überholt. Dieser signifikante Wandel in einem zuvor von OpenAI dominierten Markt wird maßgeblich auf das KI-Tool Claude Code zurückgeführt, das die Einführung in Unternehmen beschleunigt.

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