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Google erweitert Opal auf 15 neue Länder und verbessert Leistung und Debugging

Google erweitert den Zugang zu seinem KI-Tool Opal um 15 weitere Länder, darunter Kanada, Indien, Japan, Südkorea, Vietnam, Indonesien, Brasilien, Singapur, Kolumbien, El Salvador, Costa Rica, Panama, Honduras, Argentinien und Pakistan. Opal ermöglicht es Nutzern, mit einfachen Texteingaben Mini-Web-Apps zu erstellen, ohne Programmierkenntnisse zu besitzen. Die App nutzt verschiedene Google-KI-Modelle, um aus einer Beschreibung automatisch funktionsfähige Anwendungen zu generieren. Nach der Erstellung kann der Benutzer über einen visuellen Editor die Arbeitsabläufe von Eingaben, Verarbeitungsschritten und Ausgaben anpassen, einzelne Schritte bearbeiten oder neue hinzufügen. Die erstellten Apps lassen sich direkt online veröffentlichen und per Link teilen, sodass andere sie mit eigenen Google-Konten testen können. Megan Li, Senior Product Manager bei Google Labs, berichtete, dass die Reaktion der frühen Nutzer in den USA überraschend positiv und kreativ war: „Wir erwarteten einfache, unterhaltsame Tools, aber stattdessen bekamen wir komplexe, praktische und äußerst innovative Anwendungen.“ Dieser Erfolg habe gezeigt, dass Opal weltweit mehr Entwicklern zugänglich gemacht werden müsse. Die Erweiterung zielt darauf ab, kreative Köpfe aus verschiedenen Regionen zu erreichen und die globale Entwicklung von KI-gestützten Prototypen voranzutreiben. Google hat zudem erhebliche Verbesserungen an Opal vorgenommen. Die Fehlersuche (Debugging) wurde optimiert, bleibt aber bewusst no-code. Nutzer können nun Schritt für Schritt in der visuellen Oberfläche arbeiten oder spezifische Schritte im Konsolenmodus anpassen. Fehlermeldungen erscheinen direkt an der betroffenen Stelle, was die Fehlersuche erleichtert. Zudem wurde die Leistungsfähigkeit der App deutlich gesteigert: Die Erstellung einer neuen App dauert nun deutlich weniger als fünf Sekunden – teilweise nur wenige Sekunden. Zudem können jetzt mehrere Schritte parallel ausgeführt werden, was komplexe Workflows effizienter macht. Mit der Einführung in den USA im Juli 2024 positioniert sich Google in einer wachsenden Gruppe von Tools wie Canva, Figma und Replit, die darauf abzielen, nicht-technische Nutzer bei der Erstellung von App-Prototypen zu unterstützen. Opal setzt dabei auf eine Kombination aus KI-Generierung und visueller Anpassung, um den Zugang zur Softwareentwicklung zu demokratisieren. Die globale Ausweitung und technische Verbesserungen unterstreichen Googles Bemühungen, KI als kreatives Werkzeug für eine breitere Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Branchenexperten sehen in Opal einen Meilenstein für die Democratization von Softwareentwicklung. „Es ist ein klares Zeichen, dass KI nicht nur zur Automatisierung, sondern auch zur kreativen Produktivität beiträgt“, sagt eine Analystin von Gartner. Google Labs, ein internes Innovationslabor, setzt mit Opal auf die Vision, KI als kollaborativen Partner in der Gestaltung digitaler Produkte zu positionieren. Die Plattform ist Teil eines größeren Trends, bei dem KI die Grenzen zwischen Entwicklern und Nutzern verwischt.

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