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Künstliche Intelligenz treibt Technologiewerte weiter in Fall – Oracle und Nvidia im Premarket im Minus

Die Aktien von KI-Unternehmen in den USA verloren am Freitagmorgen im Vortragshandel erneut an Wert und setzten ihre dreitägige Abwärtsbewegung fort. Oracle gab um 1,3 Prozent nach, Nvidia und Micron verloren jeweils 0,9 Prozent, während CoreWeave mit einem Rückgang von 1,4 Prozent im Vortagshandel auf 4:30 Uhr Eastern Time stand. Der Grund für die Verluste lag in den Ergebnissen von Oracle, das am Mittwoch die Erwartungen der Analysten bei der Umsatzerzielung verfehlte. Am Donnerstag stürzte der Aktienkurs des Anbieters von Cloud-Computing- und Datenbanksoftware um rund 11 Prozent ab, was die gesamte KI-Sektoren in Mitleidenschaft zog. Dies geschah trotz eines Rekordhochs an anderen Indizes an der Wall Street, was auf eine Umverteilung der Investitionen von Technologie in andere Marktsegmente hindeutet. Obwohl der Dow Jones Industrial Average und der S&P 500 am Donnerstag neue Höchststände erreichten, verlor der technologieintensive Nasdaq Composite leicht um 0,26 Prozent. Dies unterstreicht die Spannung innerhalb des Marktes: Während breite Indizes weiter ansteigen, zeigen KI- und Tech-Aktien signifikante Schwäche. Die Verkäufe bei Oracle wirkten sich besonders stark aus, da der Konzern als zentraler Akteur im Bereich künstlicher Intelligenz gilt. Die Enttäuschung über die Zahlen führte zu einer Kettenreaktion, bei der auch andere KI-orientierte Unternehmen unter Druck gerieten, auch wenn ihre eigenen Ergebnisse nicht unbedingt negativ waren. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass Investoren zunehmend skeptisch gegenüber den Bewertungen von KI-Aktien werden, besonders wenn die Gewinne nicht wie erwartet ausfallen. Die Rotation aus der Technologiebranche könnte auch darauf zurückzuführen sein, dass einige Anleger die Gewinne aus der jüngsten Rallye realisieren und in weniger volatile Sektoren wie Energie, Finanzdienstleistungen oder Grundstoffe umschichten. Diese Dynamik könnte sich weiter verstärken, wenn weitere Unternehmen ihre Erwartungen anpassen oder unter den hohen Erwartungen der Märkte leiden. Die Situation bleibt weiterhin dynamisch und wird durch makroökonomische Faktoren wie Zinsentwicklungen, Inflationsdaten und die Stärke der Wirtschaft beeinflusst. Analysten warnen vor einer Überbewertung einzelner KI-Aktien und betonen die Notwendigkeit, fundierte Unternehmensanalysen vorzunehmen, anstatt sich allein auf Trends zu verlassen. Die aktuelle Korrektur könnte als eine natürliche Anpassung nach der übermäßigen Aufwärtsbewegung im Jahr 2023 und Anfang 2024 verstanden werden. Investoren sollten die Entwicklung weiter beobachten, da sich die Marktstimmung schnell ändern kann. Die KI-Sektoren bleiben weiterhin von großer Bedeutung für die Zukunft der Technologie, aber die kurzfristige Volatilität zeigt, dass auch hier Risiken bestehen. Aktuelle Updates werden fortlaufend bereitgestellt, sobald neue Informationen vorliegen.

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