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AI-Handelsassistenten treiben E-Commerce-Wachstum in den USA an

AI-gestützte Einkaufsagenten könnten den US-Online-Handel nach Ansicht von Morgan Stanley maßgeblich voranbringen. Laut einer Analyse des Finanzinstituts werden bis 2030 fast die Hälfte aller US-Online-Shopper AI-Agenten nutzen, die als digitale Helfer bei Produktbewertungen, Preisvergleichen und Bestellverwaltung dienen. Diese „agentic commerce“-Lösungen könnten den US-E-Commerce um bis zu 115 Milliarden Dollar steigern. Morgan Stanley sieht darin die nächste große Chance für Künstliche Intelligenz (KI), nachdem bereits erste Anwendungen wie Sprachassistenten und personalisierte Empfehlungssysteme etabliert sind. Die Studie betont, dass die zunehmende Digitalisierung von Zahlungsmethoden und der Lebensstil der Verbraucher die Entwicklung von interaktiven, personalisierten Einkaufserfahrungen beschleunigt. Unternehmen wie Amazon, Walmart und Target reagieren bereits mit eigenen KI-Tools: Amazon setzt auf Rufus, Walmart auf Sparky, und Target nutzt eine ChatGPT-basierte App. OpenAI hat kürzlich ChatGPT um eine „Einkaufsforschung“-Funktion erweitert, die Nutzern hilft, die besten Produkte für ihre Bedürfnisse zu finden. Google hat zudem einen neuen KI-Assistenten vorgestellt, der lokale Geschäfte automatisch anrufen kann, um Verfügbarkeiten zu prüfen – ein Schritt, der die Brücke zwischen Online- und Offline-Einkauf verstärkt. Morgan Stanley sieht vor allem im Bereich der Lebensmittel ein großes Wachstumspotenzial für agentic commerce. Danach folgen Haushaltswaren, Körperpflegeprodukte und Bekleidung. Amazon ist als früherer Marktführer mit Rufus besonders gut positioniert: Laut Business Insider könnte das Tool in diesem Jahr indirekt über 700 Millionen Dollar operativen Gewinn generieren. CEO Andy Jassy erklärte im Oktober, dass Rufus auf Kurs sei, jährlich 10 Milliarden Dollar zusätzlichen Umsatz zu generieren. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Benutzererfahrung noch verbessert werden müsse. Die Entwicklung zeigt, dass KI nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch das Kaufverhalten grundlegend verändert. Verbraucher erhalten personalisierte, zeitgemäße Empfehlungen, während Händler neue Wege finden, Kunden zu binden und Umsätze zu steigern. Auch Werbeplattformen müssen sich anpassen, da sich der gesamte E-Commerce-Funnel verändert – von der ersten Suche bis zur Zahlung. Industrieexperten sehen die Entwicklung als bahnbrechend an. „Agentic commerce ist nicht mehr nur Zukunftsmusik – es wird die nächste Phase der Digitalisierung des Einzelhandels sein“, sagt eine Analystin von Gartner. „Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern wann die meisten Verbraucher einen digitalen Einkaufsassistenten nutzen werden.“ Amazon bleibt führend, doch die Konkurrenz wächst schnell. Mit fortschreitender KI-Reife und verbesserten Nutzererfahrungen könnte der Markt bis Mitte der 2030er Jahre exponentiell wachsen – nicht nur in den USA, sondern weltweit.

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