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Britische Schauspieler lehnen digitale Scans ab, um KI-Schutz zu sichern

Britische Schauspieler haben mit großer Mehrheit gegen digitale Körperscans in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz gestimmt, nachdem die Gewerkschaft Equity am Donnerstag bekannt gab, dass die Mitglieder eindeutig gegen die Nutzung solcher Daten ohne zusätzliche rechtliche Sicherheiten votiert haben. Die Entscheidung ist Teil eines breiteren globalen Kampfes von Schauspielern, ihre Rechte im Zeitalter von KI zu sichern – eine Bewegung, die bereits in Hollywood große Wellen geschlagen hat. Die Mitglieder von Equity befürchten, dass digitale Abbildungen ihrer Körper und Gesichter ohne Zustimmung missbraucht werden könnten, um künstliche Avatare zu erstellen, die in Filmen oder Serien verwendet werden, ohne dass die Künstler dafür entschädigt werden oder überhaupt informiert werden. Die Stimmen wurden in einer Online-Abstimmung abgegeben, bei der mehr als 90 Prozent der Teilnehmer gegen die Nutzung digitaler Scans ohne klare rechtliche Rahmenbedingungen stimmten. Die Gewerkschaft betont, dass die Schauspieler nicht gegen die Technologie selbst sind, sondern dafür eintreten, dass ihre Persönlichkeitsrechte und Urheberrechte geschützt werden. Insbesondere sei entscheidend, dass jede Nutzung ihrer digitalen Daten nur mit ausdrücklicher, informierter Zustimmung erfolgen darf und dass sie bei kommerziellen Nutzung durch KI entschädigt werden müssen. Die Entscheidung folgt auf ähnliche Entwicklungen in den USA, wo die Screen Actors Guild-American Federation of Television and Radio Artists (SAG-AFTRA) im vergangenen Jahr einen umfassenden Streik durchführte, um KI-Regeln durchzusetzen. Dabei erreichte die Gewerkschaft Vereinbarungen, die unter anderem verhindern, dass KI-Modelle ohne Zustimmung auf ihre Stimmen oder Bilder trainiert werden dürfen. Die britischen Schauspieler sehen ihre Entscheidung als wichtigen Schritt, um sicherzustellen, dass die KI-Revolution nicht auf Kosten der Künstler erfolgt. Industrieexperten sehen die Entwicklung als bedeutenden Wendepunkt für die Zukunft der Unterhaltungsbranche. „Die Stimme der Schauspieler wird endlich gehört“, sagte eine Branchenbeobachterin. „Wenn digitale Körper nicht ohne Zustimmung verwendet werden dürfen, bedeutet das, dass KI nicht mehr einfach über die Menschen hinweggehen kann.“ Unternehmen wie Netflix, Amazon und Disney, die zunehmend in KI-basierte Produktionen investieren, müssen nun neue Richtlinien entwickeln, um mit den neuen Standards der Gewerkschaften Schritt zu halten. Equity betont, dass die Entscheidung keine Ablehnung der Technologie bedeutet, sondern einen Aufruf zur Verantwortung. „Wir wollen die Zukunft der Darstellung gestalten – nicht von ihr verschluckt werden“, heißt es in einer Erklärung. Die Gewerkschaft wird nun mit Produktionsunternehmen verhandeln, um verbindliche Rahmenbedingungen für digitale Scans zu vereinbaren. Die Entwicklung zeigt, dass die globale Diskussion über KI und Urheberrecht in der Unterhaltungsindustrie längst nicht abgeschlossen ist – und dass die Künstler zunehmend selbstbestimmte Kontrolle über ihre digitale Identität fordern. Die Entscheidung der britischen Schauspieler unterstreicht die zunehmende Macht von Gewerkschaften in der digitalen Ära und könnte einen Präzedenzfall für andere Länder setzen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass Investitionen in KI-Technologie nur dann nachhaltig sind, wenn sie ethisch und rechtlich verantwortbar gestaltet werden.

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