AI beschleunigt Coding, doch Plattformen bleiben entscheidend
Die jüngste Studie von GitLab, basierend auf einer Umfrage des Harris Poll unter 3.266 DevSecOps-Professionals, offenbart eine paradoxale Entwicklung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Während AI die Geschwindigkeit des Codings erheblich steigert, schaffen neue Herausforderungen durch fragmentierte Toolchains und komplexe Compliance-Anforderungen neue Engpässe. Laut der Analyse verlieren Teams durchschnittlich fast sieben Stunden pro Woche an Produktivität aufgrund von AI-bedingten Effizienzverlusten. Gleichzeitig geben 85 % der Befragten an, dass Plattform-Engineering entscheidend für die Realisierung von Produktivitätssteigerungen ist. Die Studie identifiziert den „AI-Paradoxon“ als zentrales Problem: Obwohl 82 % der Unternehmen mindestens wöchentlich in Produktion deployen, behindern Tool-Sprawl – 60 % nutzen mehr als fünf Entwicklungstools, 49 % mehr als fünf AI-Tools – die volle Ausnutzung der Geschwindigkeitsvorteile von KI. Die Umstellung auf KI-basierte Entwicklung verändert auch die Teamstrukturen: 76 % der Befragten gehen davon aus, dass durch die Vereinfachung des Codierens mit KI mehr Ingenieure benötigt werden, nicht weniger. Dies verstärkt die Herausforderung, AI-generierten Code skalenmäßig zu verwalten, zu überwachen und sicherzustellen. Zudem zeigt sich, dass trotz zunehmender AI-Reife menschliche Aufsicht weiterhin unverzichtbar ist – besonders bei Compliance und Sicherheit. Die Studie prognostiziert, dass künftig Compliance nicht mehr nachträglich eingebaut wird, sondern direkt in den Code integriert sein wird. Manav Khurana, Chief Product and Marketing Officer bei GitLab, betont: „Der AI-Paradoxon zeigt sich darin, dass die Entwicklung schneller wird, aber die Qualität, Sicherheit und Geschwindigkeit über den gesamten Software-Lebenszyklus hinweg weiterhin Probleme bereiten. Fragmentierte Tools verstärken diesen Effekt. Unternehmen brauchen neue operativen Rahmenwerke, die intelligente Orchestrierung, Governance und Compliance über den gesamten Lebenszyklus hinweg integrieren – etwas, das einzelne Point-Tools nicht leisten können.“ Die Lösung sieht GitLab in einer ganzheitlichen Plattformstrategie, die Plattform-Engineering nutzt, um die Komplexität von KI-Integration, Sicherheit und Compliance zu bewältigen. Mit einer einheitlichen, intelligenten DevSecOps-Plattform können Organisationen die Vorteile von KI effizient nutzen, ohne durch technische und organisatorische Hindernisse gebremst zu werden. GitLab, mit über 50 Millionen registrierten Nutzern und mehr als der Hälfte der Fortune-100-Unternehmen als Kunden, positioniert sich als führender Anbieter für integrierte DevSecOps-Lösungen. Die Studie unterstreicht, dass die Zukunft der Softwareentwicklung nicht nur von KI-Technologien, sondern vor allem von intelligenten Plattformen bestimmt wird, die sowohl Geschwindigkeit als auch Sicherheit gewährleisten. Branchenexperten sehen die Ergebnisse als Warnsignal: „Die KI beschleunigt die Entwicklung, aber ohne strukturierte Plattformen führt das zu Chaos“, sagt ein führender IT-Strategieberater. „GitLab zeigt mit seiner Plattformphilosophie den richtigen Weg – Integration statt Fragmentierung.“
