CTO schafft KI-Clone, um mehr Zeit für seine Kinder zu haben
Nabil Bukhari, CTO und Präsident der KI-Plattformen bei der Seattle-basierten Extreme Networks, hat ein künstliches Intelligenz-System entwickelt, das ihn als „KI-Klon“ nachbildet, um seine Arbeitsbelastung zu reduzieren und mehr Zeit für seine Familie zu gewinnen. Die Idee entstand zunächst als Scherz, als sein Team über die Herausforderung sprach, an mehreren Meetings gleichzeitig teilnehmen zu wollen. Doch Bukhari ließ sich davon inspirieren und startete ein Projekt, bei dem ein KI-Agent auf Basis von Transkripten, Social-Media-Beiträgen, Reden und Interviews über seine Sprache, Argumentationsweise und Entscheidungslogik trainiert wurde. Der KI-Klon übernimmt nun bis zu 80 % der Projektreviews, Programmüberprüfungen und Produktplanungen, indem er Fragen stellt, Feedback gibt und strukturierte Analysen liefert – oft so präzise, dass Bukhari selbst erschrocken ist, wie sehr der KI-Text seinem eigenen Stil entspricht. Die Teams arbeiten zunächst mit dem KI-Agenten, bevor sie wichtige Entscheidungen an ihn weiterleiten. Regelmäßige Rückmeldungen und kontinuierliche Verbesserungen sorgen dafür, dass die Übereinstimmung zwischen den Fragen des KI-Klons und denen des echten Bukhari von ursprünglich 50 % auf aktuell 85 bis 90 % gestiegen ist. Wichtig ist Bukhari, dass die KI niemals vollständig autonom agiert. Er behält die Kontrolle über alle Entscheidungen und prüft kritische Fragen persönlich. Die KI ist kein Ersatz, sondern ein Werkzeug, das menschliche Effizienz steigert. Durch die Automatisierung von Routineüberprüfungen wurde die Bearbeitungszeit pro Projekt deutlich verkürzt, was nicht nur die Teamkalender entlastete, sondern auch Raum für tiefgründiges Denken schuf. Bukhari betont, dass der Fokus nicht auf Geschwindigkeit liegt, sondern auf der Schaffung von Raum für bewusstes, kreatives und menschliches Denken – etwas, das KI noch nicht beherrscht. Die persönlichen Auswirkungen sind deutlich: Mit seinem 6- und 8-jährigen Kindern verbringt er nun monatlich 10 bis 15 Mal mehr Zeit, indem er sie zur Schule bringt – etwas, das er früher nur zweimal im Monat schaffte. Diese Routine verändert sein tägliches Befinden: Er startet den Tag mit mehr Gelassenheit und positiver Energie. Industrieexperten sehen in Bukharis Ansatz eine wegweisende Vision für die Zukunft der Führung. „Dies ist kein Fall von KI als Ersatz, sondern als Erweiterung des menschlichen Potenzials“, sagt eine Führungsexpertin aus dem Tech-Bereich. „Die wahre Stärke liegt darin, dass KI Routinearbeit übernimmt, damit Menschen sich auf das konzentrieren können, was sie einzigartig macht: Empathie, Intuition und strategische Vision.“ Extreme Networks, ein Anbieter von künstlich intelligenten Cloud-Netzwerken, positioniert sich damit nicht nur als technologischer Innovator, sondern als Vorbild für eine menschenzentrierte KI-Nutzung. Bukharis Erfahrung zeigt, dass KI nicht nur Produktivität steigert, sondern auch die Lebensqualität von Führungskräften nachhaltig verbessern kann – wenn sie als Partner statt als Konkurrent betrachtet wird.
