HyperAIHyperAI

Command Palette

Search for a command to run...

Musk reorganisiert xAI – mehrere Co-Gründer und Ingenieure verlassen das Unternehmen

Elon Musks KI-Start-up xAI erlebt einen massiven Rückzug von Co-Gründern und Schlüsselmitarbeitern. Innerhalb von nur zwei Tagen verließen zwei der ursprünglichen Co-Gründer, Tony Wu und Jimmy Ba, das Unternehmen, das Anfang Februar mit Musks Raumfahrtfirma SpaceX verschmolzen wurde. Wu, der für die kognitive Architektur von Grok verantwortlich war, bezeichnete seinen Abschied als „Zeit für meine nächste Phase“ und betonte die Möglichkeiten, die kleine Teams mit KI heute haben. Ba, ein renommierter Forscher von der Universität Toronto und verantwortlich für kritische Forschungsergebnisse bei Grok 4, dankte Musk und erklärte, er sei dankbar, „anfangs mitgegründet zu haben“. Seine Abreise fällt in eine Phase, in der bereits mehr als die Hälfte der ursprünglichen Gründungsteams von xAI das Unternehmen verlassen hat. Dazu zählen auch Igor Babuschkin, Kyle Kosic, Christian Szegedy und Greg Yang, der sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzieht, um sich seiner Lyme-Krankheit zu widmen. Die Entwicklungen kommen angesichts von regulatorischen Ermittlungen in Europa, Asien und den USA besonders unglücklich. Die KI-Chatbot-Grok und der Bildgenerator wurden dafür kritisiert, nicht einwilligungsbasierte, explizite Deepfakes von realen Personen, darunter Kinder, zu erstellen und zu verbreiten. Französische Behörden haben bereits Büros von X, Musks sozialer Plattform, durchsucht. Gleichzeitig steht SpaceX vor einem Börsengang, der durch die allaktienbasierte Übernahme von xAI im Wert von 250 Milliarden Dollar und SpaceX mit 1 Billion Dollar markiert wird. Die Abgänge haben sich in der Öffentlichkeit zu einem viralen Phänomen entwickelt. Mehr als zehn Mitarbeiter, darunter mehrere Co-Gründer, haben innerhalb einer Woche ihre Abreise öffentlich angekündigt. Viele betonen, dass sie neue Projekte gründen wollen, oft mit ehemaligen Kollegen. Beispiele sind Shayan Salehian, der nach sieben Jahren bei Twitter/X und xAI „etwas Neues“ startet, oder Roland Gavrilescu, der mit anderen Ex-Mitarbeitern eine neue Firma namens Nuraline gründete. Andere, wie Vahid Kazemi, kritisieren die Branche: „Alle KI-Labs bauen das Gleiche – es ist langweilig.“ Obwohl xAI weiterhin über mehr als 1.000 Mitarbeiter verfügt und kurzfristig nicht beeinträchtigt ist, werfen die massiven Abgänge Fragen zur langfristigen Stabilität und Führung auf. Co-Gründer-Abgänge sind selten und können auf eine innere Instabilität hindeuten. Die zunehmende Kritik an Musk – unter anderem wegen seiner Kontakte zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein – verstärkt das Misstrauen. In der KI-Welt, wo Talent und Reputationsgewicht entscheidend sind, stellt sich die Frage, ob xAI weiterhin wettbewerbsfähig bleiben kann gegenüber OpenAI, Anthropic und Google. Zusammenfassend zeigt die Entwicklung, dass die Fusion mit SpaceX zwar strategisch bedeutend ist, aber die menschliche und institutionelle Basis von xAI schwer belastet wird. Die Zukunft des Unternehmens hängt nun nicht nur von technologischen Fortschritten ab, sondern auch von der Fähigkeit, Vertrauen und Innovation zu bewahren.

Verwandte Links

Musk reorganisiert xAI – mehrere Co-Gründer und Ingenieure verlassen das Unternehmen | Aktuelle Beiträge | HyperAI