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Snowflake macht Unternehmensdaten AI-fähig mit Postgres-Integration und erweitertem Datenzugriff

Snowflake, der führende Anbieter der AI Data Cloud, hat neue Funktionen vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Daten bereits von Grund auf für Künstliche Intelligenz (KI) nutzbar zu machen. Mit der Erweiterung von Snowflake Postgres – ab sofort allgemein verfügbar – wird die weltweit beliebteste Open-Source-Datenbank nun native im AI Data Cloud betrieben. Dies ermöglicht es Unternehmen, transaktionale, analytische und KI-Workloads auf einer einzigen, sicheren Plattform zu vereinen. Dadurch entfällt der Aufwand komplexer Datenpipelines, die bisher zwischen verschiedenen Systemen bestanden. Die neue Architektur beseitigt Dateninseln, erhöht die Datenverfügbarkeit und ermöglicht eine kontinuierliche, governance-gesteuerte Nutzung von Daten – entscheidend für den Übergang von KI-Experimenten in produktive Anwendungen. Ein zentraler Baustein ist die Integration von pg_lake, einer Erweiterung für PostgreSQL, die es ermöglicht, direkt auf Apache Iceberg-Tabellen zuzugreifen, zu verwalten und Daten zu schreiben – alles über Standard-SQL. Dieser Zugang erfolgt in einer vertrauten Postgres-Umgebung, wodurch die Notwendigkeit, Daten zwischen transaktionalen und analytischen Systemen zu bewegen, entfällt. Unternehmen wie Sigma Computing und BlueCloud nutzen die neue Plattform, um ihre Dateninfrastruktur zu vereinfachen und agilere, konsistente KI-Anwendungen zu entwickeln. So kann Sigma Computing live-Interaktionen mit aktuellen Betriebsdaten ermöglichen, ohne auf aufwändige ETL-Pipelines angewiesen zu sein. Zur Sicherstellung von Vertrauen und Skalierbarkeit in KI-Systemen hat Snowflake zudem neue Funktionen für offene Dateninteroperabilität, Governance und Resilienz eingeführt. Mit Snowflake Horizon Catalog können Unternehmen ihre Daten auch außerhalb der Plattform – etwa in externen KI-Engines – sicher nutzen, ohne dass die Governance-Regeln verloren gehen. Die Erweiterung des Zero-ETL-Sharing-Modells auf Open-Format-Tabellen wie Apache Iceberg und Delta Lake ermöglicht sichere, kosteneffiziente Datenkollaboration über Teams, Clouds und Regionen hinweg. Eine neue Integration mit Microsoft OneLake erlaubt bidirektionale, sichere Lesezugriffe auf Iceberg-Daten – unabhängig von der Plattform. Zudem stärkt Snowflake die Datenresilienz mit Snowflake Backups, die nun allgemein verfügbar sind. Diese Funktion schützt kritische Daten vor Ransomware-Angriffen und unbefugten Änderungen, indem sie eine immutablen Datensicherung gewährleistet. Unternehmen können sich so sicherer auf KI-Anwendungen verlassen, die auf stabilen, unverfälschten Daten basieren. Industrieanalysten sehen in diesen Entwicklungen einen entscheidenden Schritt hin zu einer integrierten, konsistenten KI-Infrastruktur. „Snowflake schafft mit Postgres im Cloud-Data-Lake eine seltene Kombination aus Openness, Leistung und Governance – genau das, was Unternehmen brauchen, um KI verantwortungsvoll und skalierbar einzusetzen“, sagt ein Experte für Datenarchitektur. Mit über 12.000 Kunden weltweit, darunter große Fortune-500-Unternehmen, positioniert sich Snowflake als zentraler Player im AI-Data-Ökosystem. Die Fähigkeit, bestehende Anwendungen ohne Code-Änderungen zu migrieren, sowie die starke Unterstützung für Open-Source-Standards wie Iceberg und Delta Lake unterstreichen die Plattform als zukunftssichere Basis für datengestützte Innovation.

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