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Sam Altman wird zum Star der neuen KI-App Sora

OpenAI hat mit Sora einen neuen Meilenstein in der KI-gestützten Medienproduktion vorgestellt – eine App, die hochrealistische Videos und Audios mit künstlicher Intelligenz erstellt. Dabei kann der Nutzer nicht nur Texte in Videos umwandeln, sondern auch sein eigenes Gesicht und seine Stimme scannen, um eine digitale Version von sich selbst in AI-Generierte Inhalte einzubinden. Die App ist zunächst nur über Einladung zugänglich, was zu einem regelrechten Handel mit Zugangs-Codes führte: Auf eBay wurden sie für knapp 45 US-Dollar gehandelt. Bereits am Tag der Veröffentlichung testeten CEO Sam Altman und andere Mitarbeiter von OpenAI die Funktionen erstmals und veröffentlichten ihre digitalen Avatare. Altman wurde dabei schnell zum zentralen Figuren der ersten Sora-Content-Wellen. Kurz nach der Veröffentlichung tauchten zahlreiche Kurzvideos auf, in denen sein KI-Double in unterschiedlichsten Szenarien agierte – von humorvollen Parodien bis hin zu fiktiven Interviews. Auf X (ehemals Twitter) kommentierte Altman die Entwicklung lakonisch: „Es ist viel weniger seltsam, eine Feed voller Memes von sich selbst zu sehen, als ich dachte. Weiß noch nicht, was ich davon halten soll.“ Die Fähigkeit, reale Personen in KI-Inhalte einzubinden, löst jedoch auch Bedenken aus. Kritiker warnen vor Missbrauch, Falschinformationen und der Verwässerung der Wahrheit, insbesondere wenn nicht autorisierte Avatare von öffentlichen Persönlichkeiten erstellt werden. Die Möglichkeit, Freunde mit eigenen KI-Identitäten einzubinden, erhöht die soziale Interaktion, birgt aber auch Risiken für Identitätsdiebstahl und Manipulation. OpenAI betont, dass die Nutzung von Avataren nur mit ausdrücklicher Zustimmung erfolgt und Sicherheitsmaßnahmen eingebaut wurden, doch die Skalierbarkeit und Kontrolle bleiben Herausforderungen. Die Reaktionen in der Tech-Community sind gemischt: Während viele die kreative Freiheit und den Fortschritt in der generativen KI begrüßen, fordern Experten stärkere Regulierung und Transparenz. Sora markiert einen Sprung von Text- und Bildgenerierung hin zu vollständigen, dynamischen multimodalen Inhalten – ein Schritt, der die Grenzen zwischen Realität und Simulation weiter verwischt. Altman selbst wird als Symbol für die neue Ära der KI-Interaktion gesehen: nicht nur als Visionär, sondern auch als Protagonist in den ersten digitalen Erzählwelten, die er selbst mitgeschaffen hat. Industrielle Experten sehen in Sora einen Meilenstein für die Zukunft von Content-Erstellung, Marketing und Unterhaltung. Gleichzeitig warnen sie vor der Verbreitung von Deepfakes und der Gefahr, dass der Glaube an visuelle Beweise weiter schwindet. OpenAI positioniert sich damit weiter als führender Akteur im KI-Ökosystem, doch mit größerer Macht kommt auch größere Verantwortung. Die Frage, wie KI-Identitäten kontrolliert und ethisch genutzt werden können, wird in den kommenden Monaten entscheidend sein.

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