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Meta verschiebt weltweiten Launch der Ray-Ban Display-Gläser wegen Lagerengpässen und hoher US-Nachfrage

Meta Platforms hat am Dienstag die internationale Ausweitung seiner Ray-Ban Display-Smartbrillen verschoben, da die Nachfrage in den USA „unvorhergesehen hoch“ ist und die Lagerbestände begrenzt bleiben. Seit dem Start im vergangenen Herbst habe das Unternehmen eine überwältigende Nachfrage erlebt, weshalb die Wartelisten für die Brillen mittlerweile bis ins Jahr 2026 reichen. Aufgrund dieser Situation werde der geplante Markteintritt in Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada im frühen Jahr 2024 vorerst aufgeschoben. Stattdessen konzentriert sich Meta nun darauf, die bestehenden Bestellungen in den USA zu erfüllen, während die internationale Verfügbarkeit neu bewertet wird. Die Ray-Ban Display-Gläser, die im September von CEO Mark Zuckerberg vorgestellt wurden, sind das erste konsumentenreife KI-Produkt von Meta. Mit einem Preis von 799 US-Dollar ermöglichen die Brillen Nutzern, Videos anzusehen, Nachrichten zu beantworten und über eine spezielle Armband-Steuerung mit neuromotorischer Technologie zu interagieren. Die Entwicklung der Smartbrillen läuft seit 2019 in Kooperation mit EssilorLuxottica, dem Hersteller der Ray-Ban-Marke, und wurde im Jahr 2024 durch ein neues langfristiges Partnerschaftsabkommen erneuert. Im Oktober berichtete EssilorLuxottica, dass der Umsatz im dritten Quartal teilweise aufgrund der Zusammenarbeit mit Meta gestiegen sei. Meta ist nicht die einzige Technologiefirma, die in den Markt für intelligente Brillen eindringt. Auch Alphabet hat im Mai eine Partnerschaft im Wert von 150 Millionen US-Dollar mit dem Brillenhersteller Warby Parker angekündigt. Zudem berichtet der Tech-Beobachter, dass der KI-Entwickler OpenAI derzeit an einer Zusammenarbeit mit Apple an KI-Brillen arbeitet. Diese Trends zeigen, dass die Entwicklung von tragbaren KI-Geräten, insbesondere in Form von Smartbrillen, zu einem wachsenden Wettbewerb zwischen den Tech-Riesen wird. Die Brillen sollen künftig nicht nur als Kommunikations- und Medien-Tools, sondern auch als Schnittstelle für künstliche Intelligenz im Alltag dienen. Die hohe Nachfrage nach den Ray-Ban Display-Gläsern unterstreicht das wachsende Interesse an konsumentenorientierten KI-Geräten, die nahtlos in den Alltag integriert werden können. Gleichzeitig offenbart die Verzögerung der internationalen Einführung die Herausforderungen, die mit der Skalierung neuer, technologisch anspruchsvoller Produkte verbunden sind – insbesondere bei begrenzten Produktionskapazitäten und hohem Marktdruck. Meta bleibt damit in der vorderen Reihe der Innovation, muss aber auch die Realität der Markteinführung bewältigen, die weit über die technologische Entwicklung hinausgeht. Die Entscheidung, zunächst den US-Markt zu priorisieren, zeigt, wie wichtig es für Tech-Unternehmen ist, den Kundenbedarf effizient zu bedienen, bevor sie globale Expansion planen.

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