OpenAI fördert US-Produktion für künstliche Intelligenz
Die Stärkung der US-amerikanischen KI-Produktionskette durch heimische Fertigung stellt eine zentrale strategische Chance dar, um die nationale Wirtschaft zu modernisieren und die industrielle Basis des Landes zu verfestigen. OpenAI betont in einer aktuellen Ankündigung, dass der Ausbau der Infrastruktur für fortschrittliche KI nicht nur technologische, sondern auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformationen mit sich bringt. Seit der Einführung des Stargate-Initiativs vor knapp einem Jahr hat das Unternehmen bereits eine geplante Kapazität von über der Hälfte seiner Zielmarke von 10 Gigawatt erreicht. Diese Investitionen tragen bereits zu qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen und lokaler wirtschaftlicher Entwicklung in verschiedenen Regionen der USA bei. Um diese Entwicklung weiter voranzutreiben, hat OpenAI nun eine neue Ausschreibung (Request for Proposals, RFP) gestartet, die sich auf die heimische Herstellung von Schlüsselkomponenten im KI-Lieferketten-Ökosystem konzentriert. Ziel ist es, die Resilienz und Geschwindigkeit der KI-Infrastruktur zu erhöhen, indem die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten verringert und die Produktionskapazitäten in den USA ausgebaut werden. Der Fokus liegt dabei auf Bereichen wie Datenzentrum-Infrastruktur, Verbraucherelektronik und Robotik – Sektoren, die bisher oft übersehen werden, obwohl sie für den Betrieb von KI-Systemen unerlässlich sind. Dazu zählen unter anderem Gehäuse, Kabel, Netzwerkgeräte, Kühl- und Stromversorgungssysteme, Elektromechanikmodule sowie Fertigungs- und Prüfkapazitäten. OpenAI betont, dass der Erfolg fortschrittlicher KI nicht allein von Halbleitern oder Rechenzentren abhängt, sondern von einem komplexen Netzwerk physischer Komponenten, das in der Lage sein muss, skalierbar und zuverlässig zu funktionieren. Die neue Ausschreibung soll gezielt Unternehmen ansprechen, die bereits in der Produktion oder in der Planung von KI-relevanten Systemen in den USA tätig sind. Durch gezielte Partnerschaften, klare Nachfragesignale und koordinierte Investitionen sollen Engpässe überwunden und die US-amerikanische Führungsposition in der KI-Technologie langfristig gesichert werden. Die eingereichten Vorschläge werden kontinuierlich geprüft, mit ausgewählten Partnern wird im Anschluss Kontakt aufgenommen. Der Bewerbungsschluss ist der 20. Juni 2026. OpenAI sieht diese Initiative als Teil eines größeren Prozesses der Reindustrialisierung, der bereits von vielen US-Unternehmen vorangetrieben wird – durch den Bau neuer Produktionsstätten, die Modernisierung von Lieferketten und die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte. Industrieanalysten begrüßen die Initiative als wegweisend für die Zukunft der amerikanischen Technologie- und Fertigungsindustrie. „OpenAI zeigt, dass technologische Führung nicht nur von Innovation, sondern auch von Produktionsstärke abhängt“, sagt eine Expertin von der Brookings Institution. „Die Integration von Fertigung und KI-Entwicklung kann die Wettbewerbsfähigkeit der USA nachhaltig stärken.“ OpenAI selbst positioniert sich damit nicht nur als KI-Entwickler, sondern als treibende Kraft für eine neue Ära industrieller Stärke in den USA.
