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Nintendo und 4J Studios loben Schottlands Gaming-Szene bei DICE Europe

Die führenden Vertreter der Videospielbranche haben Schottland als zentralen Player der globalen Games-Industrie gefeiert, als die DICE Europe, die jährliche europäische Konferenz der Academy of Interactive Arts and Sciences, letzte Nacht in Dundee ihren Abschluss fand. Unterstützt von der schottischen Regierung und Scottish Enterprise fand die Veranstaltung im InterContinental in Edinburgh statt, mit einer Keynote von Satoru Shibata, Managing Executive Officer bei Nintendo. Die Veranstaltung zog rund 200 hochrangige Führungskräfte aus der Branche an, die sich über mehrere Tage in Edinburgh und in V&A Dundee austauschten. Shibata betonte die Bedeutung von Originalität und emotionalem Erlebnis: „Wir wollen Menschen zum Lächeln bringen – und Schottland, ein Land mit großer Tradition in der Spieleentwicklung, ist ein inspirierender Ort, um über die Zukunft der Branche zu sprechen.“ Chris van der Kuyl, Chairman von 4J Studios – Entwickler der Konsolenversion von Minecraft – und treibende Kraft hinter dem Umzug von DICE nach Schottland, hob die herausragende Position des Landes hervor: „Mit dem Switch 2 von Nintendo, dem baldigen Erscheinen von Rockstars GTA 6 und innovativen Titeln wie Reforj zeigt sich, dass Schottland nicht nur Teil der globalen Spielelandschaft ist, sondern sie aktiv gestaltet. Die Branche hier ist bereit, die Welt zu beeinflussen.“ Schottland verfügt über rund 500 Spielestudios, die Tausende von kreativen Fachkräften beschäftigen und jährlich Hunderte neuer Titel veröffentlichen. Zudem wurde angekündigt, dass van der Kuyl der erste Vorsitzende von Interactive Entertainment Scotland wird, einer neuen Organisation, die als Tochter von Ukie die schottische Spielebranche stärken soll. Die weltweiten Spieleumsätze erreichten 2024 etwa 200 Milliarden US-Dollar, wobei mobile Spiele rund die Hälfte ausmachten. In diesem Jahr beschleunigte sich die Einführung von KI, während die Investitionen aus Venture-Capital nach einem Rekordhoch zurückgingen – ein Zeichen für eine Reifung der Branche. Die zentralen Themen bei DICE waren die Rolle von KI bei der Schaffung neuer Spielerfahrungen, die Brücke zwischen kreativer und kommerzieller Entwicklung, die Nachhaltigkeit von Studios sowie die zentrale Rolle der Spieler im Entwicklungsprozess. Matthew Short von Aream & Co, einer globalen Investmentbank mit Schwerpunkt auf interaktiver Unterhaltung, betonte: „Die Branche ist reifer geworden. Spieler bleiben länger in ihren Lieblingsspielen, die oft zu sozialen Communities werden, die vergleichbar mit sozialen Medien sind. Die Art der Finanzierung verändert sich, aber die Innovationskraft, das Vertrauen und die Spannung in der Branche sind nie größer gewesen.“ In der Branche wird die Veranstaltung als bedeutendes Signal für die wachsende globale Anerkennung Schottlands gesehen. Mit einer starken Infrastruktur, einem engagierten Talentpool und einem aufstrebenden Ökosystem von Start-ups und etablierten Studios ist das Land nicht nur ein Zentrum für kreative Entwicklung, sondern auch ein strategischer Player in der Zukunft der Spieleindustrie.

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