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Figma-Chef fördert junge Talente als AI-Native

Figma-Chef Dylan Field argumentiert, dass junge Talente im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz einen entscheidenden Vorteil haben. Während viele junge Berufseinsteiger Angst vor der Automatisierung durch KI haben, sieht Field in der Technologie eine Chance – insbesondere für jüngere Bewerber. In einem Gespräch im Rahmen der Podcast-Reihe „In Good Company“, produziert von Norges Bank Investment Management, betonte er, dass die Frage, wer künftig eingestellt wird – Senior-, Middle- oder Junior-Mitarbeiter – eine zentrale Debatte in der Softwarebranche sei. Dabei verwies er darauf, dass die oft gehörte Befürchtung, KI werde alle Arbeitsplätze überflüssig machen, bislang nicht eingetreten sei. „Alle sagen das, aber sie stellen weiterhin ein“, sagte Field. Er selbst habe eine klare Präferenz für jüngere Fachkräfte, da diese oft als „KI-native“ gelten – also mit der Technologie aufgewachsen sind und sie intuitiv verstehen. „Ich habe einen klaren Vorteil für jüngere Leute“, erklärte er. „Sie sind in einer Weise mit KI vertraut, die ältere Kollegen nachholen müssen.“ Dieser Fokus auf KI-Kompetenz sei bei Figma, dem in der digitalen Design- und Collaboration-Software tätigen Unternehmen, bereits seit Jahren fest verankert. Obwohl das Unternehmen eine altersgemischte Belegschaft pflegt, sei die Fähigkeit, mit KI zu arbeiten, heute unverzichtbar. Field betonte: „Wir sind voll im Einsatz für die KI-Ära. Wenn jemand KI ablehnt, kann das ein interessantes Gesprächsthema am Abend sein – aber in unserem Unternehmen zählt nur, dass man mit der Zukunft arbeitet.“ Die aktuelle Arbeitsmarktlage ist für junge Berufseinsteiger jedoch herausfordernd. Laut dem Endbericht des US-Bundesamts für Arbeitsstatistik (BLS) aus Dezember 2025 bleibt der Arbeitsmarkt stagnierend, was durch ungleichmäßige Beschäftigungsentwicklung und hohe Jugendarbeitslosigkeit verstärkt wird. Zudem fürchten viele Unternehmen, dass KI viele Aufgaben von Einsteigern übernehmen könnte, was zu einer Einbuße an Einstellungen führen könnte. Field hält jedoch dagegen: In einer früheren Episode des „Lenny’s Podcast“ im Oktober 2025 erklärte er, dass KI menschliche Jobs nicht ersetzen werde, sondern vielmehr die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändern werde. Industrieanalysten sehen in Fields Position eine klare strategische Wende: Unternehmen, die jüngere, KI-affine Talente fördern, könnten langfristig wettbewerbsfähiger werden. Figma, mittlerweile ein bedeutender Konkurrent von Adobe im Design-Software-Markt, positioniert sich damit als Vorreiter in der Integration von KI in die Arbeitswelt. Die Fähigkeit, KI nicht nur zu nutzen, sondern auch kreativ und verantwortungsbewusst zu gestalten, wird zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor – und junge Fachkräfte scheinen hier die besseren Voraussetzungen zu haben.

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