Softbank schließt 40-Mrd.-Dollar-Investment in OpenAI ab
Softbank hat seinen gesamten Investitionsbetrag von 40 Milliarden US-Dollar für OpenAI vollständig abgeschlossen, wie mehrere Quellen gegenüber CNBC bestätigten. Laut Informationen aus der Branche überwies das japanische Investitionshaus im vergangenen Woche einen letzten Betrag zwischen 22 und 22,5 Milliarden Dollar. Damit ist die von CNBC bereits im Februar angekündigte Finanzierungsrunde abgeschlossen, bei der Softbank zunächst 10 Milliarden Dollar über eine Syndikation und weitere 8 Milliarden Dollar direkt investiert hatte. Die Gesamtfinanzierung erfolgte zu einem Vorabbewertungswert von 260 Milliarden Dollar für OpenAI, dem Unternehmen von CEO Sam Altman. Ein Teil der Mittel soll die Entwicklung der gemeinsamen KI-Infrastruktur-Initiative „Stargate“ mit Oracle unterstützen, die darauf abzielt, leistungsstarke Rechenressourcen für künstliche Intelligenz-Anwendungen bereitzustellen. Die Finanzierung wurde über einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten in mehreren Tranchen geleistet, wobei die letzte Zahlung nun abgeschlossen ist. Die enge Zusammenarbeit zwischen Softbank, OpenAI und Oracle unterstreicht die strategische Bedeutung der Stargate-Plattform für die Zukunft der KI-Infrastruktur weltweit. Die Investition stellt eine der größten Einzelfinanzierungen im Bereich Künstliche Intelligenz dar und unterstreicht das Vertrauen großer Technologieinvestoren in die langfristige Entwicklung von OpenAI. Sie ermöglicht dem Unternehmen, weiterhin in grundlegende Forschung, Skalierung von Modellen wie GPT und die Entwicklung von Sicherheitsinfrastrukturen zu investieren. Zudem stärkt die Partnerschaft mit Oracle die technische Basis für die Bereitstellung von KI-Diensten über Cloud-Plattformen. Die vollständige Finanzierung durch Softbank markiert einen Meilenstein in der Finanzierung von KI-Startups und zeigt, dass globale Investoren bereit sind, massive Mittel in Technologien zu stecken, die die Zukunft der digitalen Wirtschaft prägen könnten. Die Stargate-Initiative könnte künftig eine Schlüsselrolle bei der Beschleunigung der KI-Entwicklung in Industrien wie Gesundheitswesen, Finanzen und Fertigung spielen. In der Branche wird die Investition als klares Signal für die Dominanz von OpenAI im Bereich generativer KI gewertet. Experten betonen, dass die enge Verzahnung mit Oracle und der Zugang zu massiven Rechenressourcen Softbank in die Lage versetzen, OpenAI in der globalen KI-Rivalität mit Unternehmen wie Google, Microsoft und Meta wettbewerbsfähig zu halten. Zudem wird die strategische Allianz als Vorbild für zukünftige KI-Partnerschaften zwischen Technologieriesen und Investoren gesehen. Softbank, mit Sitz in Tokio, ist ein globaler Investor mit Schwerpunkt auf Technologie und Innovation und hat in den letzten Jahren mehrere große KI- und Digital-Startups unterstützt, darunter WeWork und Arm. Die Beteiligung an OpenAI unterstreicht erneut die Fokussierung auf zukunftsorientierte Technologien.
