AI-gestützte Betrugsversuche: McAfee nennt gefälschte Marken im Weihnachtssaison-2025-Check
McAfee Labs hat die Ergebnisse seiner neuesten Forschung zur Cyberkriminalität während der Weihnachtsfeiertage 2025 veröffentlicht, die aufzeigt, welche Marken von Betrügern am häufigsten nachgeahmt werden und wie künstliche Intelligenz (KI) diese Betrugsmuster erheblich verschärft hat. Während der beliebtesten Einkaufszeit des Jahres nutzen Kriminelle KI, um überzeugende Nachbildungen von bekannten Online-Shops, gefälschte E-Mails und irreführende Social-Media-Anzeigen zu erstellen. Ziel ist es, Konsumenten durch realistische Darstellungen zu täuschen und Zahlungsdaten zu erbeuten. Besonders gefährlich sind dabei die hochwertigen, von KI generierten Inhalte, die selbst erfahrene Nutzer leicht täuschen können. McAfee warnt davor, sich von der Geschwindigkeit des Online-Shoppings beeinflussen zu lassen, und empfiehlt, vor jedem Klick zu pausieren, Quellen zu überprüfen und Tools zur Erkennung von Betrug einzusetzen. Die Analyse zeigt, dass Luxusmarken wie Coach, Dior, Ralph Lauren, Rolex und Gucci die häufigsten Opfer sind – wobei Coach mit rund 45 % mehr betrügerische URLs als Dior führt. Diese Fälschungen nutzen echte Produktbilder, ähnliche Layouts und authentische Kundenservice-Texte, um Vertrauen zu erwecken. Unter den Mainstream-Brands dominiert Apple, gefolgt von Nintendo, Samsung, Disney und Steam. Die Nachahmung von Nintendo ist besonders stark, getrieben von der hohen Nachfrage nach dem Switch 2. Samsung-Scams konzentrieren sich auf Smartphones und Zubehör, während Disney- und Steam-Scams oft über gefälschte Streaming-Abonnements oder Gutscheine für PC-Spiele laufen. Die Zahlen sind alarmierend: In den Monaten Oktober und November 2025 stiegen die Anzahl an betrügerischen URLs und E-Mails, die bekannte Marken imitierten, um 10 %. Gleichzeitig zeigt eine Umfrage von McAfee unter 8.600 Erwachsenen aus sieben Ländern, dass 57 % der Amerikaner besorgt sind, dass KI-generierte Betrugsversuche in diesem Jahr schlimmer sein werden als im Vorjahr. 40 % gaben an, eine Bestellung aufgegeben zu haben, weil etwas „falsch“ wirkte. Trotzdem glauben 38 %, selbst Betrugsversuche erkennen zu können – doch 22 % gestehen, bereits in der Vergangenheit auf eine solche Masche hereingefallen zu sein. McAfee gibt konkrete Empfehlungen: Nutzer sollten vor dem Klicken pausieren, direkt auf die offizielle Website wechseln, auf vertrauenswürdige Händler setzen und KI-gestützte Schutztools wie den McAfee Scam Detector nutzen. Wichtige Warnzeichen sind Eile, Forderung nach Zahlung per Gutscheinkarte, Anfragen nach persönlichen Daten oder Druck, im Gespräch zu bleiben. Zudem sollten Nutzer Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, starke, einzigartige Passwörter verwenden und nur auf sicheren Websites (https://, Schloss-Symbol) einkaufen. Regelmäßige Kontrolle der Kontoauszüge ist zwingend. Die Studie basiert auf Echtzeit-Webaktivitäten und einer umfassenden Analyse von Marken-Keywords, die mit betrügerischen Webadressen abgeglichen wurden. Die Umfrage wurde im August 2025 durchgeführt und repräsentativ für die USA gewichtet. McAfee positioniert sich als globaler Anbieter für digitale Sicherheit und setzt auf intelligente, benutzerfreundliche Lösungen, die sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientieren. Industrieexperten betonen, dass die KI-gestützte Fälschung von Marken ein neues Niveau der Bedrohung darstellt. „Die Grenze zwischen echt und gefälscht ist heute nahezu unsichtbar“, sagt ein Cybersecurity-Experte. „Die einzige wirkliche Verteidigung ist kritische Distanz und technischer Schutz.“ McAfee bleibt als führender Anbieter für Verbrauchersicherheit im Fokus, während der Einkaufsrausch zunehmend mit digitaler Vorsicht einhergeht.
