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AI-Suche verändert SEO: Tipps von Google, Microsoft und Perplexity für bessere Sichtbarkeit

Künstliche Intelligenz verändert grundlegend, wie Nutzer Informationen online suchen. Statt lange Listen von Links zu durchforsten, erhalten sie nun AI-Übersichten, die Fragen direkt beantworten, oder nutzen Chatbots wie ChatGPT oder Perplexity für Recherchen. Laut einer aktuellen McKinsey-Studie nutzen bereits etwa die Hälfte der US-Verbraucher KI-gestützte Suchtools, um Marken zu bewerten oder zu entdecken. Diese Entwicklung stellt klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) infrage und fördert neue Ansätze wie Generative Engine Optimization (GEO) und Answer Engine Optimization (AEO), bei denen Unternehmen darauf abzielen, in KI-generierten Antworten präsent zu sein – nicht nur in Suchergebnislisten. Google betont, dass die Grundprinzipien des SEO weiterhin relevant sind: gute Inhalte, saubere Struktur und korrekte technische Daten wie Schema Markup oder Sitemaps. Danny Sullivan, Direktor bei Google Search, unterstreicht, dass KI-Systeme zwar moderne Funktionen nutzen – etwa zur Verarbeitung von Bildern oder Videos bei multimodalen Anfragen wie „Was ist in diesem Video?“ –, aber weiterhin auf klassischen Suchergebnissen basieren. Daher lohnt sich auch für KI-Übersichten eine gute technische Basis. Sullivan warnt jedoch vor Werkzeugen, die ausschließlich auf Rankings abzielen: „Die Frage lautet: Hilft das Menschen? Das wollen wir belohnen.“ Microsoft betont ähnliche Grundlagen, allerdings mit einem Fokus auf maschinenlesbare Strukturen. Krishna Madhavan, Hauptproduktmanager bei Bing, empfiehlt klare Inhaltsformate wie Listen und Tabellen statt langen Textabschnitten, einfache Interpunktion und die Nutzung von IndexNow, um Änderungen an Websites sofort zu melden. Besonders wichtig sei die Optimierung für synthetisierte Antworten – nicht nur für einzelne Links. „Denken Sie über Keywords hinaus: Nutzerabsicht, Frage-Antwort-Struktur und maschinenlesbare Hinweise sind entscheidend“, sagt Madhavan. Die Kernbotschaft: Fundamentale Disziplin, kein Schnellweg. Perplexity sieht die Lage kritischer. Jesse Dwyer, Kommunikationsleiter bei Perplexity, warnt vor übertriebenen Versprechungen rund um GEO: „Viele sagen, es sei alles nur Hype – andere wollen es als neues Geschäftsmodell verkaufen.“ Die Realität liege in der Mitte. Ein häufiger Fehler sei die naive Übertragung von SEO-Strategien auf KI-Suche. „Sie müssen nicht einfach nur Inhalte für Maschinen optimieren, sondern dafür sorgen, dass sie menschlich sinnvoll sind“, sagt Dwyer. Er sieht zudem eine Verschiebung von Suchbudgets hin zu klassischer Markenbildung: Da KI den Suchprozess vereinfacht und Käufe direkt ermöglicht, gewinnt Markenstärke zunehmend an Bedeutung. Insgesamt zeigt sich: GEO ist kein Ersatz für gute Inhalte, sondern eine Weiterentwicklung von SEO mit Fokus auf Nutzerintention, Maschinenlesbarkeit und menschlicher Relevanz. Unternehmen, die sich auf fundierte Inhaltsstrategien und technische Qualität konzentrieren, bleiben auch in der KI-Ära sichtbar und vertrauenswürdig.

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