Wie ich KI nutze, um millionenschwere Probleme zu finden
Als Entwickler und Solopreneur stelle ich immer sicher, dass jedes Produkt, das ich entwickle, ein echtes Problem löst und ausreichend Nachfrage hat, um profitabel zu sein. Zeit, Geld und Energie in etwas zu stecken, das niemand braucht, ist keine Option. Bevor ich mit der Entwicklung beginne, durchforste ich regelmäßig Plattformen wie Reddit, X (ehemals Twitter) und Hacker News. Dort finden sich echte Gespräche, Frustrationen und tägliche Herausforderungen von Nutzern – eine wahre Fundgrube für validierte Probleme. Auch Freelance-Märkte wie Upwork oder Fiverr sind wertvolle Quellen: Wenn Menschen wiederholt für bestimmte Aufgaben bezahlen, deutet das oft auf einen Automatisierungsbedarf oder die Möglichkeit, einen Service in eine SaaS-Lösung zu verwandeln. Doch die Menge an Inhalten ist enorm – Stundenlanges Scrollen und Lesen führt schnell zu Ermüdung und Blindheit für relevante Signale. Deshalb setze ich auf KI-Tools wie BigIdeasDB, um die Suche nach Ideen gezielt zu unterstützen. Diese Tools analysieren große Datenmengen aus Foren, Diskussionsforen und Marktplätzen, identifizieren wiederkehrende Beschwerden, häufige Anfragen und Marktlücken – und liefern mir strukturierte, datengestützte Ideen. So kann ich schnell zwischen echten Problemen und bloßen Trends unterscheiden, Prioritäten setzen und mich auf das Wesentliche konzentrieren. Ein Beispiel: Während einer Analyse von Reddit-Threads im Bereich „Remote Work Tools“ fiel mir auf, dass viele Freelancer regelmäßig über die Herausforderung klagen, ihre Projektzeit und Rechnungen manuell zu verfolgen – trotz vorhandener Tools. Die meisten nutzten Excel oder Notizen, was zu Fehlern und Zeitverlust führte. Diese Diskussionen wurden oft von frustrierten Stimmen begleitet: „Ich verliere jede Woche Stunden damit, meine Stunden zu dokumentieren.“ Mit Hilfe von BigIdeasDB konnte ich die Häufigkeit dieser Beschwerden quantifizieren, die Zielgruppe genau definieren und sogar ähnliche Lösungen analysieren. Daraus entstand die Idee für einen AI-gestützten Zeit- und Rechnungs-Tracker, der automatisch Arbeitszeiten aus E-Mails, Kalendern und Projektmanagement-Tools extrahiert und mit einem einzigen Klick Rechnungen generiert. Diese Methode ist nicht nur schneller, sondern auch sicherer als klassische Brainstorming-Sessions. Sie reduziert subjektive Vorurteile und ermöglicht eine evidenzbasierte Produktentwicklung. Die KI hilft nicht nur beim Ideenfinden, sondern auch beim Validieren: Durch Analyse von Suchvolumina, Diskussionsintensität und Wettbewerbslandschaft kann ich frühzeitig erkennen, ob ein Problem groß genug ist, um eine SaaS-Lösung zu rechtfertigen. Industrieexperten sehen diese Herangehensweise als wegweisend: „KI ist kein Ersatz für das Verständnis von Nutzern, aber sie beschleunigt den Zugang zu echten Problemen“, sagt ein früherer Founder von zwei erfolgreichen SaaS-Unternehmen. „Wer frühzeitig Daten statt Intuition nutzt, hat einen entscheidenden Vorteil.“ Tools wie BigIdeasDB, aber auch OpenAI-basierte Aggregatoren oder selbstgebaute Scraping-Systeme mit LLMs werden zunehmend zur Standardausstattung ambitionierter Gründer. Für mich ist klar: Die Zukunft der Produktentwicklung liegt nicht in mehr Ideen, sondern in besserer Problemerkennung. Mit KI kann jeder Founder – auch ohne großes Team – tief in die Welt der Nutzer eintauchen, echte Schmerzpunkte finden und mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Produkt bauen, das tatsächlich gebraucht wird. Ideate. Execute. Earn. Und mit KI: mit Verstand.
