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OpenAI plant Monetarisierung von Sora mit Bezahloptionen

OpenAI hat eine klare Strategie, um mit Sora, seinem neuen Text-zu-Video-Modell, Einnahmen zu generieren. Bereits ab sofort können Nutzer zusätzliche Videogenerierungen erwerben, da die bisherige kostenlose Grenze von 30 Videos pro Tag sich als wirtschaftlich nicht nachhaltig erweist. Bill Peebles, Leiter von Sora bei OpenAI, erklärte auf X (ehemals Twitter), dass die Nachfrage nach dem Tool, insbesondere von professionellen Kreativen, deutlich über den Erwartungen lag. „Wir waren erstaunt, wie sehr unsere Power-User Sora nutzen wollen“, schrieb er. Um diesen Bedarf zu bedienen, wurde ein Upgrade-Modell eingeführt: Für 4 Dollar können Nutzer zehn zusätzliche Videos erstellen. Pro-Nutzer erhalten weiterhin bis zu 100 Generierungen pro Tag, wobei die Zahl bei anspruchsvolleren Einstellungen („teurere Konfigurationen“) geringer ausfallen kann. Die kostenlose Nutzung bleibt vorerst unverändert, doch Peebles warnte, dass dies nicht für immer so bleiben wird. Aufgrund begrenzter GPU-Ressourcen werde man die kostenlose Nutzung letztlich senken müssen – „wir werden aber transparent bleiben“, betonte er. Sora, das auf dem Sora-2-Modell basiert, hat sich binnen kurzer Zeit zu einem der beliebtesten kostenlosen Apps im Apple App Store entwickelt – aktuell auf Platz zwei, nur hinter ChatGPT. Der Erfolg wird durch Funktionen wie „Cameos“ gefördert, mit denen Nutzer AI-generierte Videos mit ihren Haustieren oder persönlichen Gegenständen erstellen können. Diese Funktion wurde kurz vor der Ankündigung der Monetarisierung vorgestellt. Dennoch gibt es rechtliche Spannungen: Die Firma Cameo, die bereits ein Markenrecht für den Begriff „Cameo“ in Bezug auf personalisierte Kurzvideos besitzt, hat OpenAI wegen Namensverwechslung verklagt. OpenAI weist dies zurück und argumentiert, dass der Begriff „Cameo“ nicht exklusiv sei. Zugleich hat OpenAI die Nutzung von Sora nach Kritik an Urheberrechtsverletzungen und Darstellungen historischer Persönlichkeiten eingeschränkt. Die Firma arbeitet daran, ethische und rechtliche Risiken zu minimieren. CEO Sam Altman betonte in einem Q&A, dass man sich vor Übernutzung und Suchtverhalten bei KI-Tools wie Sora, ChatGPT oder TikTok bewusst sei. „Wir sind uns dieser Gefahren bewusst und werden sorgfältig gestalten, um sie zu verhindern.“ Industriebeobachter sehen in der Monetarisierung einen notwendigen Schritt, um die Skalierbarkeit zu sichern. Sora hat das Potenzial, die Medien- und Kreativbranche zu verändern, doch die Infrastruktur bleibt eine Herausforderung. OpenAI hat sich bisher auf die Expansion in den USA und Kanada konzentriert, wo Nutzer nun ohne Einladungscode auf Sora zugreifen können – ein Zeichen für wachsende Stabilität. Langfristig könnte Sora zu einem zentralen Werkzeug für Content-Erstellung werden, vorausgesetzt, OpenAI gelingt die Balance zwischen Zugänglichkeit, Innovation und Nachhaltigkeit.

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