SMS-Tollbetrug explodiert – Angriffe werden gezielter und profitabler
Der jüngste Threat-Intelligence-Bericht von Arkose Labs, „Enterprises Under Attack: Quarterly Threat Actor Patterns – Industry Trends, Analysis and Benchmarks“, für das vierte Quartal 2025 offenbart eine dramatische Verschärfung der Cyberbedrohungen, insbesondere durch einen explosionsartigen Anstieg von SMS-Tollbetrug und gezielt ausgerichteten Angriffen. Laut dem Bericht stieg der SMS-Tollbetrug um 67 %, Angriffe im Gaming-Sektor um 125 % und Betrugsversuche im Fintech-Bereich um 97 %. Diese Zahlen zeugen von einer strategischen Neuausrichtung der Angreifer hin zu profitableren, präzisen Angriffsmustern. SMS-Tollbetrug funktioniert, indem Angreifer künstlich hohe Mengen kostenpflichtiger SMS an Premium-Nummern senden, um sich an Umsatzanteilen zu bereichern. Die steigende Zahl solcher Angriffe deutet auf eine zunehmende Monetarisierung von Cyberkriminalität hin. Gleichzeitig verändert sich die Angriffstaktik: Während die Gesamtanzahl der Angriffe nahezu stabil blieb, wuchs die durchschnittliche Angriffsgröße stark. Besonders auffällig ist der Trend im Gig-Economy-Sektor, wo Angriffsanzahl um 51 % sank, aber der Malware-Verkehr um 49 % stieg – was zu einer 300-prozentigen Zunahme der durchschnittlichen Angriffsgröße führte. Dies zeigt, dass Angreifer sich von massenhaften, niedrigprofitablen Angriffen abwenden und stattdessen gezielt auf hochwertige, gut geschützte Ziele setzen. Diese „weniger, aber größer“-Strategie zielt auf maximale Ausbeutung einzelner Schwachstellen ab. Der Bericht basiert auf echten Angriffsdaten aus dem globalen Netzwerk von Arkose Labs, das namhafte Konzerne weltweit schützt. Im Gegensatz zu simulierten oder umfragebasierten Studien liefert der Bericht authentische Einblicke in aktuelle Bedrohungslandschaften. Besonders besorgniserregend ist die zunehmende Rolle von Agentic AI, die es Angreifern ermöglicht, Angriffe autonom, adaptiv und skalierbar zu gestalten. Frank Teruel, COO von Arkose Labs, warnt: „Die Kriminellen werden nicht nur klüger, sondern auch gewagter. Unternehmen müssen sich auf eine neue Ära der präzisen, wirtschaftlich motivierten Angriffe einstellen.“ Die Lösung, so Arkose Labs, liegt in proaktiver Friction-Strategie: Durch dynamische Hürden, die die Wirtschaftlichkeit von Angriffen für Angreifer mindern, wird der Anreiz für Kriminelle verringert. Die Plattform kombiniert Device ID, Verhaltensanalyse, API-Schutz, Bot-Management und Phishing-Prävention, um Angriffe bereits im Vorfeld zu unterbinden. Zudem arbeitet das Security Operations Center (SOC) mit einer globalen Intelligence-Netzwerk zusammen, um organisierte Netzwerke wie Storm-1152 zu enttarnen und zu stören. Industrieexperten sehen in der Entwicklung eine dringende Notwendigkeit für veränderte Sicherheitsstrategien. „Die Zeiten von massenhaftem Spam sind vorbei. Heute geht es um gezielte, profitgetriebene Angriffe, die nur mit intelligenten, datenbasierten Schutzmaßnahmen abgewehrt werden können“, sagt ein Analyst aus dem Bereich Cybersecurity. Arkose Labs, mit Sitz in San Mateo und globalen Niederlassungen, positioniert sich als führender Anbieter für proaktive Betrugsprävention, insbesondere in Zeiten wachsender KI-gestützter Bedrohungen.
