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Owkin launcht biologischen AI-Agenten Pathology Explorer mit Claude for Healthcare

Owkin hat mit dem Launch von Claude for Healthcare and Life Sciences (HCLS) von Anthropic einen bedeutenden Meilenstein im Bereich der medizinischen Künstlichen Intelligenz erreicht: Das Unternehmen stellt seinen spezialisierten biologischen KI-Agenten Pathology Explorer nun öffentlich verfügbar, erstmals über das Model Context Protocol (MCP). Dieser Agent ist der erste interoperable, multimodale KI-Entscheidungshilfsmittel, der auf umfassenden, multimodalen Patientendaten trainiert wurde – einschließlich histologischer Bilder, Genomik-, Proteomik- und klinischer Daten. Ziel ist es, Forschende, Ärzte und Pharmaunternehmen dabei zu unterstützen, tiefere biologische Erkenntnisse aus komplexen Daten zu gewinnen, ohne dass sie technische Barrieren überwinden müssen. Pathology Explorer ermöglicht es Nutzern, komplexe Fragen zur Pathologie von Krankheiten wie Krebs direkt über natürliche Sprache zu stellen – etwa „Welche biomolekularen Muster zeigen Tumorzellen mit schlechter Prognose bei Brustkrebs?“ – und erhält daraufhin fundierte, dokumentierte Antworten, die auf multimodalen Daten basieren. Durch die Integration in Anthropic’s Claude HCLS wird der Agent zugänglich für ein globales Netzwerk von Fachkräften in der Gesundheitsversorgung und Lebenswissenschaften. Dies markiert einen Durchbruch für die „Agenten-Intelligenz“ im Gesundheitswesen: statt einzelner Modelle arbeitet Pathology Explorer kontextbezogen, kooperativ und über verschiedene Datenquellen hinweg. Der Launch erfolgte im Rahmen der JPM Healthcare Conference 2026 in San Francisco und unterstreicht Owkins strategische Ausrichtung auf eine neue Ära der biologischen Forschung – mit einem Fokus auf „Superintelligenz der Biologie“. Dabei wird die KI nicht nur zur Analyse, sondern auch zur Hypothesenbildung und Entscheidungsunterstützung eingesetzt. Die Plattform ist Teil einer größeren Infrastruktur, die Owkin mit Unterstützung von NVIDIA weiter ausbaut: Die Zusammenarbeit nutzt NVIDIA’s Nemotron-Modelle und das NeMo-Framework, um die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit von OwkinZero – dem Großmodell für biologisches Schlussfolgern – zu erhöhen. Ein weiterer Beweis für die Validität der Technologie ist die internationale Validierung von BRCAura, einem KI-Tool zur Identifikation von BRCA1/2-Mutationen direkt aus digitalisierten Gewebeproben. Dieses Werkzeug zeigt, dass die KI bereits heute klinisch relevante Ergebnisse liefert, ohne dass invasive Tests erforderlich sind. Industrieexperten sehen in diesem Schritt einen Wendepunkt: „Mit Pathology Explorer wird die KI nicht länger nur ein Analysetool, sondern ein wahrer Forschungspartner“, sagt ein führender Biotechnologie-Experte. Owkin, gegründet in Paris und mit Sitz in San Francisco, positioniert sich damit als Pionier in der Entwicklung von multimodalen, interoperablen KI-Agenten für die Biomedizin. Die Plattform könnte die Entwicklung von personalisierten Therapien beschleunigen und die Effizienz von klinischen Studien revolutionieren – besonders in der Krebsforschung und der Präzisionsmedizin.

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