Berkshire ernannt Richard Lichtenstein als AI-Experten
Berkshire Partners, ein in Boston ansässiges Private-Equity-Unternehmen mit Fokus auf mittelständische Unternehmen, hat Richard Lichtenstein als Operating Partner und Leiter der Data Science und Künstlichen Intelligenz (KI) in eine neu geschaffene Position berufen. Die Ernennung unterstreicht das kontinuierliche Engagement des Unternehmens, eine praktische und wirksame KI-Funktion innerhalb des Unternehmens und seiner Portfoliofirmen aufzubauen. Lichtenstein wird zukünftig die Datenwissenschaft, fortgeschrittene Analytik und generative KI bei Berkshire leiten und eng mit den Investment-Teams sowie der Portfolio-Support-Gruppe (PSG) zusammenarbeiten, um die KI-Kapazitäten sowohl intern als auch in den Portfoliofirmen zu skalieren. Ziel ist es, KI gezielt einzusetzen, um Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle der Portfoliofirmen nachhaltig zu transformieren. Parallel dazu wurde Limor Gultchin, die zuvor als Vice President für KI/ML tätig war, zur Director, Data Science and AI befördert. Sie wird weiterhin eine zentrale Rolle bei der Aufbau und Operationalisierung der KI- und Machine-Learning-Kapazitäten übernehmen und mit Lichtenstein gemeinsam die strategische Weiterentwicklung der KI-Initiativen vorantreiben. Lichtenstein kommt von Bain & Company, wo er als Senior Expert Partner und Chief Data Officer für Private Equity tätig war und Teams bei der Nutzung von fortgeschrittener Analytik und generativer KI in Due Diligence und Portfolio-Management unterstützte. Marni Payne, Managing Director bei Berkshire, betonte, dass die Ernennung und Beförderung die Fortschritte des Unternehmens bei der Integration von KI und Data Science in den gesamten Investitionszyklus widerspiegeln. „KI-Enablement ist ein zentraler Baustein unserer langfristigen Wertschöpfungsstrategie und ergänzt unsere Investitionsprinzipien, indem es die Skalierung von Operationen, die Gewinnung von Erkenntnissen und die Unterstützung von Unternehmenstransformationen ermöglicht.“ Lichtenstein erklärte, er freue sich auf die Chance, an einem entscheidenden Punkt für das Unternehmen und die KI-Entwicklung insgesamt mitzuwirken. Er begrüßte die bestehende Datenwissenschafts-Infrastruktur bei Berkshire und sieht große Potenziale, die KI-Entwicklung weiter voranzutreiben. Berkshire verfolgt einen dreigeteilten Ansatz zur KI-Implementierung: horizontal (Aufbau einer breiten KI-Infrastruktur), funktional (Effizienzsteigerung durch Automatisierung) und strategisch (Stärkung von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen). Die KI-Strategie zielt darauf ab, Technologien in praktische Werkzeuge zu übersetzen, die Insight, Effizienz und Wachstum fördern. Dazu arbeitet Berkshire eng mit Managementteams der Portfoliofirmen zusammen, um KI gezielt einzusetzen, um operative Leistung zu steigern, Innovationen voranzutreiben und nachhaltigen Wert zu schaffen. Industrielle Experten sehen in der Ernennung von Lichtenstein eine klare Signalwirkung: Berkshire positioniert sich als Vorreiter unter US-amerikanischen Private-Equity-Firmen, die KI nicht nur als technologischen Trend, sondern als zentralen Werttreiber im Portfolio-Management und in der Unternehmensentwicklung nutzen. Die Kombination aus tiefgehender Expertise und praktischer Umsetzung macht Berkshire zu einem attraktiven Partner für mittelständische Unternehmen, die ihre digitale Transformation beschleunigen wollen. Mit einem Fonds Volumen von rund 7,8 Milliarden US-Dollar bei Fund XI und über 150 Investitionen seit Gründung verfügt das Unternehmen über eine solide Basis, um KI-Initiativen nachhaltig zu skalieren.
