Phare Bio wird von Google.org unterstützt: KI für neue Antibiotika
Phare Bio wurde für die Teilnahme am Google.org Accelerator: Generative AI ausgewählt, um seine bahnbrechende Arbeit in der Antibiotika-Forschung und -Entwicklung voranzutreiben. Das Biotechnologie-Unternehmen, das AI einsetzt, um die weltweite Antibiotikaresistenzkrise zu bekämpfen, erhält einen Anteil von 30 Millionen US-Dollar an Funding sowie sechs Monate kostenlose technische Expertise, um die kontinuierliche Entwicklung seiner AI-gestützten, offenen Arzneimittelentdeckungsplattform zu unterstützen. Diese Plattform ist darauf ausgelegt, globale Forscher zu mobilisieren und die Antibiotika-Innovation in einer Zeit wachsender öffentlicher Gesundheitsnotwendigkeit wieder anzukurbeln. Phare Bio hat in Zusammenarbeit mit dem Collins-Labor an der MIT eine Plattform entwickelt, die die Kraft der generativen KI nutzt, um vollkommen neue Arten von Antibiotika zu entwerfen. Die Plattform integriert fortgeschrittene maschinelle Lernmodelle mit biologischer Screening, um potenzielle Medikamente schnell und präzise zu identifizieren und zu optimieren, wobei die Toxizität minimiert wird. Ziel dieser Arbeit ist es, der Antibiotikaresistenz entgegenzuwirken, die als stille Pandemie gilt und bis 2050 fast 40 Millionen Leben weltweit fordern könnte. Dr. Akhila Kosaraju, CEO und Präsidentin von Phare Bio, erklärte: "Diese Unterstützung von Google.org sorgt dafür, dass die Tools, die wir entwickeln, nicht nur im Labor bleiben – sie befähigen Forscher, Entwickler und Gemeinschaften weltweit, ihre eigenen Antibiotika-Entdeckungen zu beschleunigen. Diese Investition in offene Infrastruktur spiegelt ein gemeinsames Engagement für Wissenschaft als globales Gemeingut wider." Diese Unterstützung baut auf dem außergewöhnlichen Schwung und der Unterstützung durch ARPA-H und das Audacious Project auf, was Phare Bios zunehmenden Einfluss und Potenzial unterstreicht. Diese Ressourcen helfen, die generativen AI-Fähigkeiten der Plattform zu erweitern, sodass Forscher in der Lage sind, virtuell personalisierte Antibiotika-Kandidaten mit Eigenschaften zu entwerfen, die den realen klinischen Bedürfnissen angepasst sind – ein radikaler Paradigmenwechsel in der Arzneimittelentwicklung. Karla Palmer, Manager für KI und wissenschaftlichen Fortschritt bei Google.org, fügte hinzu: "Wir waren von Phare Bios Vision beeindruckt, nicht nur die Antibiotika-Entdeckung durch KI zu revolutionieren, sondern diese Tools auch der breiteren wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Ihre Plattform hat das Potential, eine neue Ära der globalen Zusammenarbeit einzuleiten und den Fortschritt gegen eine der dringendsten Gesundheitsbedrohungen der Welt zu beschleunigen." Mit dem Ziel, bis 2030 15 präklinische Antibiotika zu entwickeln, setzt Phare Bio neue Maßstäbe für biotechnologische Innovation, die auf der Erreichung gesellschaftlicher Ziele ausgerichtet ist. Über Phare Bio Phare Bio ist ein sozialer Unternehmertumsvorhaben, das künstliche Intelligenz (KI) nutzt, um neue Arten von Antibiotika in Zusammenarbeit mit Jim Collins' Labor an der MIT zu entwickeln. Gegründet im Jahr 2020, um die wachsende Krise der Antibiotikaresistenz anzugehen, ist Phare Bio Empfänger des Audacious Project, einer kooperativen Finanzierungsvorrichtung zwischen TED und führenden Non-Profit-Organisationen zur Unterstützung mutiger Lösungen für globale Herausforderungen. Das Unternehmen kombiniert neueste maschinelle Lernverfahren mit hochwertiger Wissenschaft, um die Entdeckung dringend benötigter Antibiotika zu beschleunigen. Weitere Informationen finden Sie unter www.pharebio.org oder senden Sie eine E-Mail an [email protected]. Die Unterstützung durch Google.org und andere wichtige Stiftungen zeigt, dass Phare Bio als zentrales Element in der Bekämpfung der Antibiotikaresistenz anerkannt wird. Die Plattform des Unternehmens hat das Potenzial, die wissenschaftliche Gemeinschaft zu einem kollektiven Kampf gegen diese globale Bedrohung zusammenzubringen. Phare Bio steht somit an der Spitze der Bemühungen, innovative Technologien für öffentlichkeitswirksame Zwecke einzusetzen.
