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AI memt mehr, Menschen sind aber noch origineller und witziger.

Können KI-Systeme Humor erzeugen? Eine neue Studie zeigt, dass künstliche Intelligenz (KI) in der Lage ist, Internet-Memes zu erstellen, die genauso komisch sind wie solche, die von Menschen gemacht wurden. Allerdings zeigte sich, dass Menschen weiterhin diejenigen sind, die am besten lachen können und Memes produzieren, die wirklich mit dem Publikum verbinden. Forscher vom KTH Royal Institute of Technology, der LMU München und der TU Darmstadt haben die erste umfangreiche Studie durchgeführt, die die Zusammenarbeit von Menschen und KI bei der Erstellung von Internet-Memes untersucht. Die Studie verglich drei Gruppen: Menschen, die allein arbeiteten, Menschen, die mit einem fortschrittlichen Sprachmodell (LLM) zusammenarbeiteten, und das LLM, das ganz allein Memes generierte. Die Teilnehmer nutzten klassische Memetemplates wie Doge, Futurama Fry und Boromirs ikonische Zeile "One does not simply…" (Man tut es einfach nicht…). Eine zweite Gruppe von fast 100 Personen bewertete die Memes hinsichtlich Kreativität, Humor und Teilebarkeit. Die Forscher stellten fest, dass die durch die KI allein generierten Memes im Durchschnitt höher bewertet wurden als die von Menschen oder Mensch-KI-Teams erstellten Memes. Bei den bestbewerteten Memes war jedoch das Ergebnis anders: Menschen waren am lustigsten, während die Mensch-KI-Zusammenarbeit in Kreativität und Teilebarkeit auffiel. "Die KI ist sehr gut darin, viele Ideen schnell zu generieren," sagt Zhikun Wu, einer der Co-Autoren der Studie und Masterstudent am KTH Royal Institute of Technology. "Aber Menge bedeutet nicht immer Qualität." KI-Modelle können aufgrund ihrer großen Datensätze Inhalte erzeugen, die bei einem breiten Publikum ankommen, aber viele der hochbewerteten Memes wurden mit menschlicher Beteiligung erstellt. Dies deutet darauf hin, dass KI-Modelle hauptsächlich Inhalte von „guter, aber durchschnittlicher Qualität“ produzieren. Teilnehmer, die mit dem KI-Assistenten gearbeitet haben, generierten mehr Ideen und berichteten von weniger Aufwand. Allerdings interagierten weniger als die Hälfte der Teilnehmer mehr als einmal mit der KI, und nur wenige nutzten sie iterativ. Diese begrenzte Nutzung könnte das Potenzial für eine wirkliche ko-kreative Zusammenarbeit eingeschränkt haben. Der Studie zufolge ist Humor mehr als nur ein Witz. Es geht um Überraschung, kulturellen Kontext und emotionale Nuancen—Dinge, die KI noch nicht vollständig erfassen kann. Die Forscher argumentieren, dass zukünftige KI-Werkzeuge bessere Unterstützung für iterative, dialogbasierte Kreativität bieten sollten, um Nutzer bei ihrer Arbeit zu unterstützen und ihre Ideen zu verstärken. Das heißt, Systeme sollten nicht nur Inhalte generieren, sondern Menschen dabei helfen, diese zu gestalten, damit sie sinnvoll sind. "Obwohl KI die Produktivität erhöhen und Inhalte erzeugen kann, die bei einem breiten Publikum ankommen, bleibt menschliche Kreativität entscheidend, um Inhalte zu schaffen, die in bestimmten Bereichen tiefergreifender sind," schreiben die Autoren. Das Paper wurde im ACM Digital Library veröffentlicht und wird auf der 30. International Conference on Intelligent User Interfaces im Jahr 2025 in Cagliari, Italien, präsentiert. Die Studie unterstreicht die Herausforderungen bei der Zusammenarbeit von Menschen und KI: Während KI Inhalte produzieren kann, die bei vielen ankommen, ist menschliche Kreativität weiterhin unerlässlich, um truly connective und tiefergreifende Inhalte zu schaffen, insbesondere in der Welt des Humors. Industrielle Insider sehen in diesen Ergebnissen eine Bestätigung dafür, dass KI-Tools in der Kreativindustrie eine wertvolle Ergänzung sein können, aber nicht das menschliche Element ersetzen. Die KTH Royal Institute of Technology, eine führende technische Universität in Schweden, hat in diesem Bereich bereits erhebliche Fortschritte gemacht und setzt auf eine Kombination von menschlichem und künstlichem Können, um innovative Lösungen zu entwickeln. Die TU Darmstadt und die LMU München ergänzen diesen Ansatz durch ihre Expertise in den Bereichen Maschinelles Lernen und Sozialwissenschaften, was die Studie besonders umfassend macht.

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