HyperAIHyperAI

Command Palette

Search for a command to run...

Google fördert AI-Ausbildung für Filmemacher mit Sundance Institute

Seit einem Jahr arbeitet Google eng mit Filmemachern zusammen, um generative KI in der kreativen Produktion zu erforschen und künstlerische Prozesse zu erweitern. Dabei wurde deutlich: Für eine echte Befreiung durch KI ist nicht nur technologischer Fortschritt, sondern vor allem eine communitygeführte Führung und breit angelegte Bildung erforderlich. Aktuell fühlen sich die meisten Medienunternehmen überfordert durch den raschen Wandel der KI-Technologie, und nur 25 Prozent investieren in Mitarbeiter-Schulungen. Um diese Kluft zu schließen, hat Google.org 2 Millionen US-Dollar an die Sundance Institute gespendet, um ein nachhaltiges, von der Community getragenes Ökosystem für KI-Ausbildung aufzubauen. Ziel ist es, über 100.000 Künstler:innen in grundlegenden KI-Fähigkeiten zu schulen und den Zugang zu KI-Lerninhalten für Filmemacher:innen zu demokratisieren. Diese Initiative ist Teil des Google.org AI Opportunity Fund, der Bildungs- und Qualifizierungsprogramme in Schlüsselbereichen der Gesellschaft fördert. Die Zusammenarbeit mit der Sundance Institute basiert auf einem „Kooperation-first“-Ansatz. In einem Jahr intensiver Zusammenarbeit haben Kreative in Google-Labs gemeinsam mit dem Unternehmen neue Werkzeuge entwickelt und die technischen Anforderungen für KI-Modelle gestaltet – immer mit Blick auf die strengen Anforderungen der Filmkunst. Ein zentrales Projekt ist Flow, ein KI-Tool, das von Künstler:innen für Künstler:innen entwickelt wurde. Durch Feedback aus der Praxis wurde die Benutzeroberfläche so gestaltet, dass sie kreative Experimente und Iterationen erleichtert. Mit dem Programm Flow Sessions erhalten ausgewählte Kreative Mentorship, KI-Ausbildung und uneingeschränkten Zugriff auf das Tool, um Kurzfilme zu realisieren. Weitere Projekte wie AI on Screen – eine Kooperation mit Range Media Partners – erforschen die Beziehung zwischen Mensch und Technologie durch Filme über KI, die nicht mit KI produziert wurden. Der erste Film, Sweetwater, thematisiert die digitale Erhaltung menschlicher Erinnerungen. In der Zusammenarbeit mit Darren Aronofskys Primordial Soup für den Film Ancestra mussten KI-Modelle komplexe kreative Herausforderungen meistern, wie etwa charakterkonsistente Videos oder die Nachbildung komplexer 3D-Kamerafahrten. Die Zukunft des Films liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der menschlichen Kreativität, die sie beflügelt. Google betont, dass KI kein Ersatz für den künstlerischen Prozess ist, sondern ein Werkzeug, das spezifische Visionen verwirklichen hilft. In Park City präsentiert das Unternehmen auf dem Sundance Institute Story Forum erstmals Dear Upstairs Neighbors, ein Projekt, bei dem künstlerisch handgefertigte Bilder mit maßgeschneiderten Modellen von Google DeepMind zu „lebenden Gemälden“ werden – unter voller kreativer Kontrolle der Künstler:innen. Die Initiative wird von Branchenexperten als wegweisend bewertet: „Diese Partnerschaft zeigt, wie Technologie und Kunst sich gegenseitig bereichern können, wenn die Künstler:innen an erster Stelle stehen“, sagt eine Expertin aus dem Bereich künstliche Intelligenz in der Medienbranche. Die Sundance Institute gilt als führendes Forum für unabhängige Filmkunst und setzt sich seit Jahrzehnten für Vielfalt und Innovation ein. Google.org positioniert sich mit dem Fonds als treibende Kraft für soziale Innovation durch technologische Bildung. Die Kooperation ist ein klares Signal: Die Zukunft des Films wird nicht von Tech-Riesen, sondern von kreativen Gemeinschaften gestaltet – mit technologischer Unterstützung, aber nicht abhängig von ihr.

Verwandte Links