Finanzinstitute beschleunigen GenAI-Einsatz im Kreditgeschäft
Finanzinstitute beschleunigen die Einführung von generativer KI im Kreditgeschäft mit einer bemerkenswerten Dynamik. Laut einer neuen Studie von Celent, in Auftrag gegeben von Zest AI, planen 83 % der befragten US-amerikanischen Banken, Kreditinstitute und Verbraucherkreditunternehmen im Jahr 2026 ihre IT-Budgets für generative KI im Bereich des Konsumkredits zu erhöhen, wobei 41 % einen Anstieg von mehr als 5 % erwarten. Besonders auffällig ist, dass zwei Drittel (67 %) der Institutionen ihre GenAI-Strategien bis 2026 bereits umgesetzt oder vollständig implementiert haben – ein Tempo, das alle vorherigen Technologiewellen im Kreditgeschäft, einschließlich klassischer KI/ML, Online- und Mobile-Lending sowie statistischer automatisierter Unternehmensprüfungen, übertrifft. Die rasche Umstellung von Pilotprojekten in produktive Anwendungen wird vor allem durch steigende Zinsen, verschärfte regulatorische Aufsicht und Konkurrenz von digital-first-Lieferanten getrieben. Dabei setzen die Institute auf KI, um die Kundenerfahrung (21 %) und die Betriebskosten zu senken (20 %), gleichzeitig aber auch die Effizienz zu steigern. Die Studie identifiziert drei Schlüsselbereiche, in denen generative KI einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil schafft: Mitarbeiter-Copiloten, die Kreditberater, Prozessoren und Unternehmer mit conversationalen AI-Assistenten unterstützen, um Richtlinien und Dokumente schnell zu recherchieren; automatisierte Compliance- und Berichterstattung, die potenzielle Verstöße frühzeitig erkennt; sowie verbesserte Geschäftsintelligenz durch fortgeschrittene Analytik und Dashboards. 70 % der Instituten setzen bereits oder planen die Nutzung von GenAI für Berichts- und Analyseinstrumente – schneller als bei vielen anderen Kreditanwendungen. Doch dieses schnelle Tempo hinterlässt regulatorische Lücken: Die Entwicklung von Gesetzen hinkt hinterher, was Compliance-Risiken für Unternehmen mit unzureichendem Fokus auf Transparenz, Fairness und ethische KI-Entwicklung birgt. Zest AI betont daher, dass KI-Lösungen von Anfang an verantwortungsvoll gestaltet werden müssen, da Transparenz und Regulierung künftig nicht mehr nur Best Practices, sondern gesetzliche Vorgaben sein werden. Zest AI’s LuLu, eine führende generative KI-Plattform für Kreditintelligenz, soll diese Herausforderung adressieren. Sie ermöglicht es Instituten, bis zu 50 % ihrer Berichtstools zu konsolidieren, die Analysezeit und Personalbedarf um bis zu 80 % zu senken und Entscheidungsprozesse um bis zu 90 % zu beschleunigen – alles ohne Kompromisse bei Transparenz und Compliance. Mit einer umfassenden Lösungslandschaft, die von automatisierter Unterstellung über Fraud-Detection (Zest Protect) bis hin zu strategischer Kreditintelligenz reicht, positioniert Zest AI sich als zentraler Partner für die digitale Modernisierung des Kreditmarktes. CEO Mike de Vere sieht in der aktuellen Entwicklung einen echten Wendepunkt: „Die Diskussion über KI hat sich von Experimenten hin zu messbaren Transformationen gewandelt. Erfolg liegt jetzt darin, generative KI verantwortungsvoll einzusetzen, um Lender, Kunden und Aufsichtsbehörden gleichermaßen zu unterstützen.“ Die Ergebnisse der Celent-Studie signalisieren einen entscheidenden Übergang von der Versuchsphase zur strategischen Umsetzung. Diejenigen Institute, die heute in Risikoanalyse, Compliance, Kundenerfahrung und Effizienz modernisieren, werden die neuen Standards für verantwortungsvolles, intelligentes Kreditgeschäft setzen.
