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Cornelis und Synopsys erreichen Rekordleistung mit Ansys Fluent auf AMD EPYC

Cornelis Networks und Synopsys haben eine neue Bestleistung im Ansys Fluent-Test erzielt, die die Leistungsfähigkeit von Hochleistungsrechnen (HPC) für ingenieurwissenschaftliche Simulationen erheblich steigert. Auf einem acht-Knoten-Cluster mit AMD EPYC 9755-Prozessoren (Zen 5-Architektur) und dem Cornelis CN5000 Omni-Path-Interconnect erreichte das System eine Performance von 1704 im Ansys Fluent f1_racecar_140m-Benchmark – mehr als das Doppelte des vorherigen Rekordes von 830, der mit älteren AMD EPYC 7773X-Prozessoren und HDR 200G-Netzwerken erzielt wurde. Die Lösung wies dabei eine nahezu perfekte Skalierungseffizienz von fast 99 % auf, was bedeutet, dass die Rechenleistung nahezu linear mit steigender Knotenzahl wächst. Dies ermöglicht eine Verdopplung der Durchsatzleistung und beschleunigt die Zeit bis zur Erkenntnis erheblich. Die Leistungsfähigkeit resultiert aus der Kombination der hochperformanten AMD EPYC 9755-Prozessoren mit dem Cornelis CN5000-Netzwerk, das eine 400Gbps-End-to-End-Interconnect mit ultra-niedriger Latenz, PCIe 5.0-SuperNIC und einem 48-Port-Edge-Switch bietet. Die lossless, kongestionsfreie Architektur des CN5000 ist entscheidend für die effiziente Kommunikation in rechenintensiven CFD-Simulationen, bei denen Daten zwischen Knoten ständig ausgetauscht werden. Dieser Fortschritt ist besonders relevant für Branchen wie Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie die Fertigung, wo Simulationen entscheidend für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kostenkontrolle sind. Laut Lisa Spelman, CEO von Cornelis, zeigt die Leistungsaufnahme, dass Netzwerke nicht länger als Engpass gelten müssen, sondern Teil der Lösung sein können. Robert Hormuth von AMD betont, dass die EPYC-Prozessoren für Skalierbarkeit und hohe Durchsatzleistung konzipiert sind – eine Eigenschaft, die hier durch die CN5000-Integration optimal genutzt wird. Wim Slagter von Synopsys hebt hervor, dass die verbesserte Skalierung es Ingenieuren ermöglicht, doppelt so viele Designstudien innerhalb der gleichen Zeit durchzuführen, was die Innovationsgeschwindigkeit erhöht und fundiertere Entscheidungen durch hochgenaue physikalische Modelle unterstützt. Die neue Benchmark unterstreicht die Bedeutung offener, standardsbasierter Zusammenarbeit zwischen Hardware-, Netzwerk- und Softwareanbietern. Für Unternehmen bedeutet dies schnellere Produktentwicklung, höhere Qualität und geringere Risiken durch Designfehler. Die Ergebnisse sind besonders relevant für die Nutzung von Ansys Fluent 2025 R1, das nahezu lineare Skalierung auf Multi-Node-Systemen ermöglicht und die Kosten pro Iteration senkt. Industrieexperten sehen in diesem Erfolg einen Meilenstein für HPC in der Produktentwicklung. Die Kombination aus AMDs leistungsstarken Prozessoren und Cornelis’ fortschrittlichem Netzwerkarchitektur-Design demonstriert, wie sich die Effizienz von Simulationen massiv steigern lässt. Cornelis Networks positioniert sich damit als führender Anbieter für skalierbare, leistungsstarke Netzwerke in HPC- und KI-Umgebungen, die von Forschung, Industrie bis hin zu Cloud-Anbietern genutzt werden. Die Lösung ist nicht nur für CFD, sondern auch für KI-Training, Klimamodellierung und Echtzeit-Analysen geeignet.

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