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Apple entwickelt Siri zu Chatbot mit KI für iOS 27

Apple plant, Siri in eine KI-Chatbot-ähnliche Funktion umzuwandeln, berichtet Bloomberg-Reporter Mark Gurman. Laut seinen Quellen könnte die überarbeitete Siri, intern als „Campos“ bezeichnet, bereits im Rahmen der WWDC-Präsentation im Juni 2024 vorgestellt werden und in iOS 27 integriert werden. Im Gegensatz zu früheren Aussagen von Apple-Senior-Vice President Craig Federighi, der Siri ursprünglich nicht als reiner Chatbot sehen wollte, sondern als nahtlos integrierte, auf Abruf verfügbare KI-Funktion, scheint sich die Strategie nun geändert zu haben. Die Entscheidung wird als Reaktion auf den Erfolg von ChatGPT und anderen KI-Chatbots durch Konkurrenten wie Google und OpenAI interpretiert. Die neue Siri wird sowohl über Sprache als auch Text interagieren und eine conversationalere, kontextreichere Benutzererfahrung bieten. Dies markiert einen deutlichen Schwenk hin zu einem chatbot-basierten Ansatz, der die bisherige, eher task-orientierte Funktionalität von Siri ersetzen könnte. Die Entwicklung erfolgt unter zunehmendem Druck, da OpenAI – mit Jony Ive, ehemaliger Chefdesigner von Apple, an der Spitze – in die Hardware-Entwicklung einsteigen will. Dieser Schritt wird von Branchenbeobachtern als direkte Herausforderung für Apple gesehen, da Ive bereits ein Schlüsselakteur bei der Schaffung von Apple-Produkten war. Apple hatte in den vergangenen Jahren erhebliche Verzögerungen bei der Verbesserung von Siri hinnehmen müssen. Die geplante „persönlichere Siri“ wurde mehrfach verschoben, und das Unternehmen hatte im Jahr 2023 mehrere KI-Partner wie OpenAI und Anthropic geprüft. Letztlich entschied sich Apple für eine Partnerschaft mit Google, die Anfang April 2024 offiziell bestätigt wurde. Die Zusammenarbeit mit Google’s Gemini soll Apple helfen, KI-Funktionen in iOS, macOS und anderen Systemen zu stärken, insbesondere in Bereichen wie Spracherkennung, Textgenerierung und personalisierte Empfehlungen. Die Umgestaltung von Siri in einen Chatbot könnte Apple helfen, seine Position im KI-Wettlauf zu stärken – besonders in einem Markt, in dem Google, OpenAI und Microsoft bereits weit vorne liegen. Gleichzeitig birgt die Neuausrichtung aber auch Risiken: Benutzer könnten die veränderte, weniger task-fokussierte Siri als weniger effizient empfinden, besonders wenn die Performance nicht stimmt. Zudem bleibt abzuwarten, wie gut Apple die Integration von KI in sein ökologisches Ökosystem meistern wird, ohne die eigenen Datenschutzprinzipien zu gefährden. Industrieanalysten sehen die neue Siri als einen entscheidenden Schritt, um Apple wieder an die Spitze der KI-Innovation zu bringen. „Die Umstellung von einer reinen Sprachsteuerung hin zu einem dialogbasierten KI-Chatbot ist notwendig, um mit den Erwartungen der Nutzer Schritt zu halten“, sagt ein Experte für KI-Strategie. „Aber die Qualität der Antworten und die Geschwindigkeit der Reaktionen werden entscheidend sein.“ Apple, das bisher auf Eigenentwicklung und Datenschutz setzt, muss nun zeigen, dass es KI nicht nur technisch, sondern auch konsistent und nutzerfreundlich umsetzen kann.

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