Gemini für Bildung revolutioniert Lernen an 10 Millionen Studierenden
Die Einführung von Gemini for Education durch Google hat an mehreren US-amerikanischen Hochschulen einen tiefgreifenden Wandel im Lehren und Lernen bewirkt. Insgesamt profitieren über 10 Millionen Studierende von den neuen KI-gestützten Lernansätzen, die durch Partnerschaften mit Institutionen wie der University of Hawaii, Indiana University, der University of Maryland, John Jay College und Arizona State University (ASU) realisiert wurden. Die University of Hawaii System hat gemeinsam mit Google das kostenlose Programm „Google AI Essentials“ eingeführt, eine fünfstündige Schulung, die Studierende und Lehrende in die verantwortungsvolle Nutzung von KI einweist. Präsidentin Wendy Hensel betont, dass dies eine entscheidende Chance sei, zukunftssichere Fähigkeiten zu erwerben und in einem sich rasch verändernden technologischen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Indiana University hat einen wegweisenden Ansatz gewählt: AI-Fluency ist nun für alle Studierenden, Lehrkräfte und Mitarbeiter verpflichtend. Über eine sichere, von IU kontrollierte Umgebung haben alle Zugriff auf Gemini und lernen in der „GenAI 101“-Kursreihe, wie man KI-Tools entwickelt und einsetzt. Die Studierenden nutzen die Technologie bereits, um Lernbegleiter zu erstellen, die sie quizzen und coachen, Arbeitsabläufe zu automatisieren und Führungsszenarien zu simulieren. „Es geht nicht nur um Experimentieren mit KI – es geht darum, Zehntausende von Studierenden darauf vorzubereiten, in einer Welt zu führen, in der KI jede Disziplin prägt“, sagt Anne Leftwich, Associate Vice President für Lerntechnologien. Auch in der Finanzwelt zeigt sich der Einfluss von Gemini: In einer Graduierten-Klasse der University of Maryland nutzen Studierende die gesamte Google AI-Plattform, einschließlich Gemini, NotebookLM und AI Studio, um die Kreditrisikobewertung neu zu definieren. Mit Hilfe von Daten aus 40 Banken und 17 Fintech-Unternehmen über zwei Jahre entwickelten sie ein Werkzeug, das die Effektivität der Risikomanagementpraktiken in Finanzinstituten bewertet. Dr. Clifford V. Rossi sieht darin eine Revolution der quantitativen und qualitativen Datenanalyse. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist John Jay College, das gemeinsam mit Google.org und DataKind ein prädiktives KI-Modell entwickelte, um Studierende mit hohem Abbruchrisiko frühzeitig zu identifizieren. Aus 75 Indikatoren wie Anwesenheit und Notenverläufen wird ein Risikoscore berechnet, der gezielte Beratung ermöglicht. Seit Einführung des Systems stieg die Abschlussquote der Studierenden von 54 % auf 86 % – ein beispielloses Ergebnis in der Hochschulbildung. Zudem nutzt Arizona State University Google Cloud AI, um Forschungsprojekte zu skalieren. Mit Hilfe der Plattform verbesserten sich die Vorhersagen zur Studienplatznachfrage um das Vierfache, was zu einer 52-prozentigen Steigerung der Online-Anmeldungen führte. Zudem wurde die Zusammenarbeit zwischen Forschern und Partnern erheblich beschleunigt. Die Erfolge dieser Initiativen zeigen, dass KI nicht nur ein technologisches Werkzeug, sondern ein transformative Kraft im Bildungssystem ist. Experten sehen in der Integration von Gemini for Education eine Schlüsselrolle für die Entwicklung von zukunftsfähigen Kompetenzen, die kritisches Denken, kreative Problemlösung und ethische Verantwortung verbinden. Google positioniert sich damit als zentraler Partner in der digitalen Transformation der Hochschulbildung, wobei die Fokussierung auf Sicherheit, Zugänglichkeit und praktische Anwendung entscheidend ist.
