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Elon Musk plant Roboter-Taxi-Expansion trotz Grenzen

Elon Musk hat in einem Earnings Call am Mittwoch angekündigt, dass Tesla seine Robotaxi-Dienste in neue Märkte ausweiten will, darunter Städte in Florida, Nevada, Arizona und Kalifornien. Der CEO betonte, dass das Unternehmen die „Full Self-Driving“-Funktion (FSD) in Europa und China teste und in absehbarer Zeit auch dort starten wolle. Zudem arbeitet Tesla an einer neuen Version des Optimus-Humanoid-Roboters. Musk betonte, dass das Unternehmen seine Versprechen eingehalten habe, obwohl es manchmal Verspätungen gebe. Er verwies auf skeptische Stimmen, die nun „mit Ei auf dem Gesicht“ seien. Dies zeige, dass er die Grenzen seiner Technologie nicht daran hindern werde, sich rasch auszubreiten. In Austin sind Tesla-Robotaxis mit Sicherheitsbeobachtern in der Beifahrerzone und einem Notabschaltknopf ausgestattet, während Waymo dies nicht benötige. In Kalifornien fehlen dem Unternehmen jedoch viele Genehmigungen für den Robotaxi-Betrieb. Zudem registrierten die Fahrzeuge in den ersten Wochen mehrere geringfügige Sicherheitsverstöße, wie falsches Fahren oder unerwartetes Bremsen. Musk betonte, dass das Unternehmen „sehr vorsichtig“ sei, stellte aber gleichzeitig großzügige Zukunftsvisionen in Aussicht. Er erwartete, dass bis Ende des Jahres 50 Prozent der US-Bevölkerung Zugang zu Robotaxi-Diensten habe. Zudem prognostizierte er, dass Tesla-Kunden bis 2025 ihre Fahrzeuge selbst auf unsupervised FSD upgraden könnten. Musk verwies auf mögliche Hürden durch regulatorische Genehmigungen, da einige Bundesstaaten spezielle Genehmigungen für autonome Fahrzeuge verlangen. Allerdings gibt es keine einheitlichen federalen Vorschriften, und die Risiken liegen meist bei den Unternehmen selbst, falls Unfälle geschehen. Er erklärte, dass Besitzer älterer Tesla-Fahrzeuge mit HW3-Systemen möglicherweise neue HW4- oder HW5-Computer benötigen, um die unsupervised FSD-Funktion nutzen zu können. Diese Hardware-Updates könnten für Tesla sehr kostspielig werden. In dem Call kündigte Musk an, zunächst die FSD-Entwicklung für HW4-Fahrzeuge abzuschließen, bevor er sich mit HW3-Fahrzeugen beschäftige. Er warnte jedoch davor, Kunden dazu zu drängen, neue Autos zu kaufen. Seit langem ist die Idee, dass Tesla-Kunden ihre Fahrzeuge in autonome Maschinen verwandeln können, ein zentraler Faktor für den hohen Unternehmenswert des Herstellers. Doch aktuell scheint es, dass viele Kunden, insbesondere Besitzer älterer Modelle, von diesem zukünftigen Angebot ausgeschlossen sein könnten. Dies wirft Fragen zu der Umsetzbarkeit und Gerechtigkeit der Vision auf. Analysten und Experten warnen, dass die technologischen und regulatorischen Herausforderungen noch groß seien und die Erwartungen Musk’s möglicherweise zu hoch seien. Trotzdem bleibt Tesla mit der Robotaxi-Strategie weiterhin ein führender Akteur im Bereich autonomer Mobilität.

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