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CES 2026: AI-Highlights von Nvidia, AMD, Razer und mehr

Bei der CES 2026 in Las Vegas präsentierten sich die führenden Technologiekonzerne mit einem Mix aus bahnbrechenden KI-Entwicklungen, neuartigen Hardware-Updates und überraschenden Konzepten. Nvidia setzte mit einer ausführlichen Keynote von CEO Jensen Huang den Ton für das Event. Zentral war die Vorstellung der neuen Rubin-Architektur, die ab dem zweiten Halbjahr 2026 die Blackwell-Architektur ablösen wird. Rubin verspricht erhebliche Leistungs- und Speichervorteile und ist speziell auf die steigenden Anforderungen künstlicher Intelligenz in Echtzeit-Anwendungen zugeschnitten. Gleichzeitig stellte Nvidia die Alpamayo-Familie offener KI-Modelle vor, die künftig autonome Fahrzeuge steuern sollen. Diese Strategie, die sich an der Erfolgsgeschichte von Android orientiert, zielt darauf ab, Nvidia zur zentralen Plattform für allgemeine Roboter zu machen. AMD startete mit einer eindrucksvollen Keynote von CEO Lisa Su, die mit prominenten Partnern wie OpenAI-Präsident Greg Brockman, KI-Experte Fei-Fei Li und Luma AI-Chef Amit Jain die strategische Ausrichtung der Firma auf KI-Integration in den Alltag betonte. Schwerpunkt war die Einführung der Ryzen AI 400-Serie, die KI-Funktionen direkt in den Prozessoren verankert und so die Reichweite von KI-Technologien in Personalcomputern erweitern soll. Ein besonderer Hightlight war die Kooperation zwischen Boston Dynamics und Google, die im Rahmen einer Hyundai-Pressekonferenz enthüllt wurde. Statt mit Wettbewerbern wie NVIDIA zu arbeiten, entwickeln die beiden Unternehmen gemeinsam eine neue Version des Atlas-Roboters, der mit KI-Technologien aus dem Google Research-Lab trainiert wird. Die Anpassung an KI-Infrastruktur und die Fokussierung auf leistungsstarke, lernfähige Roboter markieren einen Wandel in der Industrie. Amazon stellte seine weitergehende KI-Expansion mit Alexa+ vor, die nun auch über die neue Website Alexa.com für Early Access-Nutzer im Browser genutzt werden kann. Gleichzeitig wurde die App neu gestaltet, und die Fire TV-Plattform erhielt ein Update mit stärkerer KI-Integration. Auch Ring erweiterte sein Ökosystem: Mit einer App-Schnittstelle für Drittanbieter-Kameras und neuen Feueralarm-Funktionen wird die Sicherheitsplattform noch umfassender. Razer verließ traditionelle Hardware-Extremismen und präsentierte zwei KI-basierte Konzepte: Project Motoko, ein tragbares Gerät, das wie Smart Glasses funktioniert, aber ohne Brille auskommt, und Project AVA, eine desktopbasierte KI-Companion-Avatar-Plattform. Beide Konzepte zeigen, wie KI in den Alltag der Nutzer integriert werden soll – nicht nur als Helfer, sondern als interaktive Begleiter. Zum ersten Mal auf der CES erschien auch Lego mit der Smart Play System-Präsentation, das interaktive Bausteine, Platten und Minifiguren mit Sound- und Kommunikationsfunktionen kombiniert. Die ersten Sets mit Star-Wars-Thema zeigten, wie KI und Spielzeug in Zukunft miteinander verknüpft werden können. In der Branche wird die CES 2026 als Wendepunkt gesehen: Während KI-Infrastruktur und -Modelle weiter an Bedeutung gewinnen, bleibt die Kreativität und Experimentierfreude der Hersteller erhalten. Experten betonen, dass die Integration von KI in physische Produkte und Alltagsgeräte nun endgültig in die Praxis umgesetzt wird. Unternehmen wie Nvidia und AMD positionieren sich als Plattformanbieter, während Start-ups und etablierte Marken wie Razer und Lego neue Nutzungsszenarien für KI eröffnen. Die CES 2026 zeigt: Die Zukunft der Technologie ist nicht nur leistungsfähiger, sondern auch menschlicher, interaktiver und unerwartet.

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