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Soluna und Siemens testen grüne AI-Infrastruktur in Texas

Soluna Holdings und Siemens haben eine Kooperation zur Lösung der Herausforderung von plötzlichen Stromschwankungen durch GPU-basierte KI-Workloads in hinter dem Zähler betriebenen Rechenzentren angekündigt. Das gemeinsame Pilotprojekt, das als „Project Grace“ bezeichnet wird, wird auf einer 2-MW-Anlage in Texas realisiert und zielt darauf ab, eine skalierbare Infrastruktur zu entwickeln, die erneuerbare Energien direkt für rechenintensive KI-Anwendungen nutzt. Dabei sollen Siemens’ elektrische Infrastruktur, Steuerungssysteme und Überwachungslösungen – inklusive der SICAM-SCADA-Plattform – in einem hinter dem Zähler betriebenen Umfeld eingesetzt werden, um die Stabilität des Stromnetzes bei schnellen Lastschwankungen zu gewährleisten. Die Pilotphase wird repräsentative KI-Workloads simulieren, um Leistungsdaten und Betriebserfahrungen zu sammeln, die als Grundlage für zukünftige Projekte an erneuerbaren Energiequellen dienen sollen. Die steigende Nachfrage nach KI- und Hochleistungsrechnen führt zu extremen, sekundenschnellen Schwankungen im Energieverbrauch, was insbesondere in Netzen mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien zu Stabilitätsproblemen führen kann. Soluna nutzt dabei seine Strategie, Rechenzentren direkt an Wind-, Solar- oder Wasserkraftwerken zu betreiben, um überschüssige Energie zu nutzen, die sonst verloren gehen würde. Durch die Zusammenarbeit mit Siemens soll nun sichergestellt werden, dass diese Energie auch stabil und effizient für KI-Anwendungen genutzt werden kann – ohne zusätzlichen Aufwand für das Stromnetz. John Belizaire, CEO von Soluna, betont, dass die Partnerschaft eine Möglichkeit bietet, bestehende Infrastruktur intelligent zu nutzen, um den Energiebedarf von KI zu decken – kostengünstig und nachhaltig. Brian Dula, Präsident von Siemens Smart Infrastructure USA, sieht darin einen Schritt hin zu einer verantwortungsvollen Skalierung von KI, bei der erneuerbare Energien und moderne Steuerungstechnologie Hand in Hand arbeiten. Die Ergebnisse des Pilots sollen ein standardisierbares Modell für zukünftige hinter dem Zähler betriebene Rechenzentren schaffen, das Grid-Stabilität, Energieeffizienz und geringe CO₂-Emissionen kombiniert. Die Anlage in Texas wird mit umfassender Siemens-Ausrüstung ausgestattet, darunter Transformatoren, Schaltanlagen, Leistungswandler und integrierte Sicherheitssysteme. Die Validierung der Systeme unter realen Bedingungen soll die technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Konzepts belegen. Soluna strebt an, die Technologie in weiteren Projekten weltweit einzusetzen, insbesondere in Regionen mit hohem erneuerbarem Energiepotenzial. Industriebeobachter sehen in der Kooperation eine bedeutende Innovation für die grüne Digitalisierung. Die Kombination von Solunas renewable-first-Modell mit Siemens’ etablierter Infrastruktur könnte ein Paradigma für nachhaltige KI-Infrastruktur setzen. Die Fähigkeit, Energiefluktuationen durch intelligente Steuerung zu kompensieren, ist entscheidend, um die Energieversorgung in der Zukunft zu sichern. Soluna ist mit seinem MaestroOS(TM)-System bereits in der Lage, Energieflüsse in Echtzeit zu optimieren, was die Synergien mit Siemens verstärkt. Die Umsetzung des Projekts wird in den kommenden Monaten eng begleitet, mit weiteren Updates auf solunacomputing.com.

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