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Google testet KI-Probierfunktion für Schuhe zu Hause

Google hat eine neue KI-gestützte Funktion für Google Shopping eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, Schuhe virtuell auszuprobieren – ganz ohne Foto der eigenen Füße. Wenn man auf einer Produktseite Schuhe betrachtet, kann man nun einfach auf die Schaltfläche „Ausprobieren“ klicken, um zu sehen, wie die Modelle auf den eigenen Füßen aussehen könnten. Die Technologie nutzt künstliche Intelligenz, um ein Bild des Nutzers – beispielsweise ein Full-Body-Foto – zu analysieren und die aktuell getragenen Schuhe automatisch durch die ausgewählten Modelle zu ersetzen. Ein Beispiel zeigt, wie weiße Sneaker in schwarze, zehnfreie High Heels umgewandelt werden, wobei die KI auch die Haltung und den Sitz der neuen Schuhe realistisch simuliert. Wichtig: Google speichert keine Fußbilder oder persönlichen Daten. Die KI generiert die Füße und den Schuh-Sitz künstlich basierend auf dem Körperabstand, der Pose und dem Bild des Nutzers. Diese Vorgehensweise schützt die Privatsphäre und vermeidet datenschutzrelevante Risiken. Die Funktion basiert auf dem gleichen KI-Modell, das bereits in der App Doppl zum Einsatz kommt, wo Nutzer AI-generierte Clips von sich selbst in neuen Outfits sehen können. Google hatte die KI-Probierfunktion zunächst im Mai mit Kleidungsstücken wie Hemden, Hosen, Röcken und Kleidern getestet und im Juli für alle Nutzer in den USA freigegeben. Nun erweitert das Unternehmen die Funktion auf Schuhe und plant, die KI-Probierfunktion in den kommenden Wochen auch in Australien, Kanada und Japan einzuführen. Damit wird die Technologie zunehmend global verfügbar und unterstützt den Trend, Einkaufserlebnisse im Online-Handel durch künstliche Intelligenz zu personalisieren und realistischer zu gestalten. Industriebeobachter begrüßen die Entwicklung als Meilenstein für den E-Commerce. Experten sehen darin eine effiziente Lösung, um die Rücksendungsquote zu senken, da Kunden besser einschätzen können, wie ein Produkt an ihnen aussieht. Zudem stärkt die Funktion die Kundenbindung, da der Einkaufsprozess interaktiver und unterhaltsamer wird. Google positioniert sich damit weiter als Pionier im Bereich KI-implementierter Shopping-Tools, wobei die Kombination aus visueller Realität und Datenschutz ein entscheidender Vorteil gegenüber Konkurrenten ist. Die Technologie könnte in Zukunft auch auf Accessoires, Brillen oder sogar Schmuck ausgeweitet werden.

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