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Amazon streicht 4 Prozent der Firmenmitarbeiter – AI-Anpassungen und interne Kündigungen

Amazon hat in mehreren Bereichen weltweit Stellenabbau angekündigt, wobei die betroffenen Teams vor allem im Bereich Software, Geräteentwicklung und Unternehmensdienstleistungen angesiedelt sind. Laut internen Mitteilungen an die Belegschaft, darunter eine Nachricht von HR-Chefin Beth Galetti, die auf Amazon’s internem Slack-System veröffentlicht wurde, erhalten betroffene Mitarbeiter weiterhin volle Bezahlung und Versorgung für die nächsten 90 Tage sowie eine Abfindungsangebot. Galetti begründete die Kürzungen mit der raschen Entwicklung künstlicher Intelligenz, die das Geschäftsmodell und die Arbeitswelt grundlegend verändere. Sie betonte, dass Amazon weiterhin wachsen wolle, aber effizienter agieren müsse – im Sinne einer „weltweit größten Start-up“-Kultur, wie CEO Andy Jassy sie beschreibt. Innerhalb des Teams für Gerätesoftware und -dienste, geleitet von Vice President Tapas Roy, wurden Stellen gestrichen, und die verbliebenen Mitarbeiter wurden aufgefordert, sich verstärkt auf die Entwicklung von KI-Technologien zu konzentrieren. Ein internes Slack-Posting berichtete außerdem von Sicherheitswarnungen auf Arbeitsgeräten deutscher Mitarbeiter, die auf einen „eingeschränkten Funktionsmodus“ hinwiesen – ein Signal, dass die Zugriffsrechte auf Unternehmenssysteme zurückgenommen wurden, typischerweise bei Aufhebung einer Stelle oder deren Umstrukturierung. Ein internes Memo von Nils Gräf, Direktor für Deutschland, bestätigte, dass die betroffenen Stellen im deutschen Werkverband angekündigt wurden. Die Gesamtzahl der betroffenen Mitarbeiter beläuft sich auf rund 14.000, was etwa 4 Prozent der ca. 350.000 Amazon-Mitarbeiter in der Unternehmenszentrale entspricht. Amazon insgesamt beschäftigt weltweit rund 1,55 Millionen Menschen. Obwohl Amazon keine weiteren Kommentare abgab und auf Galetti’s Blogpost verwies, deutet die Vorgehensweise auf eine strategische Neuausrichtung hin: Die Kürzungen sollen Ressourcen freisetzen, um in KI-Infrastruktur, Cloud-Dienste und automatisierte Prozesse zu investieren. Analysten sehen dies als Teil einer längeren Trendwende bei Tech-Riesen, die durch KI-Transformationen geprägt ist. Die Maßnahmen könnten auch auf die Erwartung hindeuten, dass der Wachstumskurs von Amazon in den letzten Jahren nachlassen könnte, besonders im E-Commerce-Bereich. Branchenexperten betonen, dass die Kürzungen zwar schmerzhaft sind, aber notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit im Zeitalter von KI zu sichern. „Amazon versucht, sich von einem reinen Handelsunternehmen zu einem KI-getriebenen Technologiekonzern zu entwickeln“, sagt ein Analyst von Gartner. „Die Stellenstreichungen sind ein Zeichen dafür, dass die alten Geschäftsmodelle nicht mehr ausreichen.“ Amazon, das ursprünglich als Online-Buchhändler begann, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem globalen Technologiekonzern mit Sparten in Cloud-Computing (AWS), Logistik, KI-Entwicklung und Unterhaltungselektronik ausgeweitet. Die aktuelle Umstrukturierung zeigt, dass die Firma bereit ist, tiefgreifende Veränderungen vorzunehmen, um an der Spitze zu bleiben.

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