Ubitus erhält METI-Förderung für 17 Milliarden Yen AI-GPU-Zentrum in Japan
Ubitus hat einen bedeutenden Zuschuss des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) erhalten und wird innerhalb der nächsten Jahre insgesamt 17 Milliarden Yen in die Entwicklung einer hochleistungsfähigen AI-GPU-Infrastruktur in Japan investieren. Das Projekt zielt darauf ab, Japans Position als führende Nation im Bereich künstlicher Intelligenz zu stärken und die nationale Abhängigkeit von ausländischen Rechenzentren zu verringern. Die neue Anlage wird als eines der leistungsstärksten AI-Computing-Zentren in Ostasien fungieren und soll Forschungseinrichtungen, Start-ups und etablierte Unternehmen gleichermaßen unterstützen. Der Zuschuss wurde im Rahmen der „Japan AI Infrastructure Initiative“ vergeben, die darauf abzielt, die Grundlage für eine selbsttragende AI-Ökonomie in Japan zu schaffen. Ubitus, ein führendes Unternehmen im Bereich skalierbarem AI-Computing und Cloud-Infrastruktur, wurde ausgewählt, da es über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung von Hochleistungsrechenlösungen verfügt und bereits mit japanischen Technologiekonzernen sowie Forschungsinstituten zusammengearbeitet hat. Die geplante Infrastruktur wird auf modernsten NVIDIA-H100- und späteren H200-GPU-Architekturen basieren und über eine hohe Energieeffizienz sowie intelligente Kühltechnologien verfügen, um den Umweltaufwand zu minimieren. Das Projekt wird in mehreren Phasen umgesetzt, beginnend mit der Errichtung eines Pilotrechenzentrums in Tokio, gefolgt von zwei weiteren Standorten in Osaka und Nagoya. Diese strategische Verteilung soll die Zugänglichkeit für Unternehmen und Forscher im ganzen Land verbessern. Mit der neuen Infrastruktur sollen künstliche Intelligenz-Anwendungen wie maschinelles Lernen, große Sprachmodelle und medizinische Bildanalyse deutlich beschleunigt werden. Zudem soll die Plattform auch zur Entwicklung von AI-Technologien für industrielle Automatisierung und autonome Systeme beitragen. Die Investition ist Teil einer größeren Strategie Japans, bis 2030 eine führende Rolle im globalen AI-Markt einzunehmen. Durch die Förderung lokaler AI-Infrastruktur will das Land nicht nur Innovationen beschleunigen, sondern auch die Sicherheit von Daten und den Schutz kritischer Technologien gewährleisten. Experten sehen in der Ubitus-Initiative einen Meilenstein für die digitale Souveränität Japans und einen wichtigen Schritt hin zu einer selbsttragenden KI-Ökonomie. Branchenexperten begrüßen die Entwicklung als entscheidenden Impuls für die japanische Tech-Szene. „Ubitus zeigt, dass Japan in der Lage ist, weltweit konkurrenzfähige AI-Infrastrukturen zu bauen“, sagt ein Analyst von TechInsight Japan. „Mit dieser Investition wird nicht nur die Rechenleistung erhöht, sondern auch das Vertrauen in lokale Lösungen gestärkt.“ Ubitus selbst betont, dass das Projekt mehr als nur eine technische Errungenschaft sei: „Wir wollen eine Plattform schaffen, die Innovationen beschleunigt und gleichzeitig nachhaltig und sicher ist.“ Mit einem Unternehmen wie Ubitus an der Spitze und staatlicher Unterstützung ist die neue AI-GPU-Infrastruktur ein zentrales Element in Japans Wettbewerbsstrategie im globalen Technologiewettlauf. Die Fertigstellung der Anlagen ist für 2026 geplant, mit einer ersten Nutzungsphase ab 2025.
