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Variational AI kooperiert mit Merck zur AI-gestützten Arzneimittelentwicklung

Variational AI, ein kanadisches Unternehmen mit Sitz in Vancouver, hat eine strategische Zusammenarbeit mit Merck (MSD außerhalb der USA und Kanadas) angekündigt, um seine generative KI-Plattform Enki™ in der Arzneimittelentwicklung einzusetzen. Ziel der Kooperation ist die Entdeckung und Optimierung neuartiger kleiner Moleküle gegen zwei bisher nicht öffentlich genannte therapeutische Ziele, die von Merck definiert wurden. Dabei nutzt Variational AI eine an Mercks proprietäre Daten angepasste, feinabgestimmte Version seines Enki™-Systems, das auf einem Grundmodell basiert, das aus internen Daten, einer konsolidierten Sammlung öffentlich verfügbaren Wissens und spezifischen generativen KI-Modellen besteht. Das Ziel ist es, gezielt Moleküle zu entwerfen, die eine höhere Wahrscheinlichkeit für klinischen Erfolg aufweisen. Merck erhält die exklusiven Rechte zur Entwicklung und kommerziellen Verwertung der entstandenen Verbindungen. Variational AI erhält eine Vorauszahlung sowie die Möglichkeit, bis zu 349 Millionen US-Dollar an Meilensteinzahlungen zu erhalten, je nach Fortschritt und Erfolg der gemeinsamen Forschung. Der CEO von Variational AI, Handol Kim, betont, dass die Zusammenarbeit ermögliche, durch die Integration von Mercks umfangreichen Datensätzen mit den fortschrittlichen maschinellen Lernmodellen von Enki™ hochpräzise, maßgeschneiderte KI-Modelle zu erstellen, die die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelentwicklung grundlegend verändern könnten. Robert M. Garbaccio, Vice President und Leiter der Entdeckungschemie bei Merck Research Laboratories, unterstreicht, dass Merck die Potenziale von KI zur Beschleunigung und Verbesserung der Qualität von Kandidaten in frühen Entwicklungsphasen nutzt. Die Zusammenarbeit mit Variational AI sei Teil eines breiteren Ansatzes, um die Effizienz der Arzneimittelentdeckung zu steigern, insbesondere bei schwierigen therapeutischen Zielen, bei denen traditionelle Methoden oft scheitern. Die Enki™-Plattform setzt auf modernsten generativen KI-Technologien, die in der Lage sind, chemische Strukturen zu entwerfen, die nicht nur biologisch wirksam sind, sondern auch pharmakokinetische und toxikologische Eigenschaften optimieren. Das Unternehmen wurde von Forschern aus renommierten Institutionen wie MIT, Caltech, Google Research, Microsoft Research und D-Wave Quantum gegründet und gilt als Pionier im Bereich der KI-gestützten Arzneimittelentwicklung. Die Kooperation mit Merck ist ein bedeutender Meilenstein für Variational AI und unterstreicht das wachsende Vertrauen in KI-gestützte Ansätze innerhalb der pharmazeutischen Industrie. Branchenexperten sehen in der Integration von proprietären Daten mit generativen Modellen eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Arzneimittelentwicklung – mit dem Potenzial, Entdeckungszeiten zu verkürzen, Kosten zu senken und die Erfolgsquote bei klinischen Studien zu erhöhen. Die hohe Meilensteinsumme zeigt, dass große Pharmaunternehmen bereit sind, in innovative KI-Startups zu investieren, um ihre Forschungskapazitäten zu erweitern und wettbewerbsfähig zu bleiben.

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