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Gemini-Integration in Chrome jetzt auch auf iPhone und iPad verfügbar

Google hat die Integration von Gemini in den iOS-Verwaltungsbrowser Chrome nun offiziell für iPhone und iPad freigegeben, wie mehrere Tech-Quellen wie 9to5Google und Engadget berichten. Die Funktion war zuvor bereits ab September auf Desktop-Systemen verfügbar, nun folgt die Erweiterung auf Apple-Geräte – allerdings schrittweise und nicht sofort für alle Nutzer. Sobald die Funktion aktiviert ist, erscheint in der linken Ecke der Adressleiste ein neues Symbol: ein Notizblock mit dem charakteristischen Stern-Symbol von Gemini. Dieses Icon ersetzt das bisherige Google Lens-Symbol und ermöglicht es Nutzern, direkt auf der aktuellen Webseite Fragen zu stellen oder Inhalte summarisch auszulesen. Die Funktion ist besonders nützlich, wenn man schnell Informationen aus einem Webinhalt gewinnen möchte, ohne die Seite verlassen zu müssen. Die Funktionalität bleibt jedoch eingeschränkt im Vergleich zur vollständigen Gemini-App oder dem Web-Chatbot. So fehlt beispielsweise die Möglichkeit, komplexe Aufgaben wie Texte zu schreiben oder Daten zu analysieren. Stattdessen konzentriert sich die Integration auf grundlegende Interaktionen wie Zusammenfassungen, Erklärungen oder kurze Antworten zu Inhalten auf dem Bildschirm. Um die Funktion nutzen zu können, muss man sich in der iOS-Version von Chrome angemeldet haben. In den Inkognito-Modus ist die Funktion nicht verfügbar, und derzeit wird nur die englische Sprache unterstützt. Nutzer, die noch das Google Lens-Symbol sehen, sollten die Chrome-App im App Store aktualisieren und erneut prüfen. Falls das neue Icon weiterhin fehlt, ist das vermutlich auf die schrittweise Rollout-Strategie von Google zurückzuführen – die Funktion wird nach Angaben des Support-Teams „über einen Zeitraum an Benutzer ausgerollt“. Die Integration markiert einen wichtigen Schritt in Google’s Bemühungen, seine KI-Tools stärker in die tägliche Nutzung über verschiedene Plattformen zu integrieren. Für iOS-Nutzer, die bisher auf die Desktop-Version von Chrome beschränkt waren, bietet dies nun eine konsistentere Erfahrung. Obwohl die Funktion noch nicht vollständig ausgereift ist, zeigt sie, wie Google versucht, KI-Interaktionen nahtlos in den Browser zu integrieren – ein Trend, der auch von Apple mit seinen eigenen KI-Initiativen wie Apple Intelligence verstärkt wird. Industrieanalysten sehen die Entwicklung als strategisch wichtig: „Google versucht, die Nutzerbindung im Browser zu stärken, indem es KI-Features direkt im Zugriffsort bereitstellt“, sagt ein Experte für digitale Ökosysteme. „Obwohl die Leistung noch begrenzt ist, ist die Zugänglichkeit entscheidend – besonders auf iOS, wo Google weniger Kontrolle hat als auf Android.“ Die Integration könnte sich künftig weiter ausbauen, etwa mit mehr Sprachen, besseren Analysefunktionen oder tieferer Verknüpfung mit anderen Google-Diensten. Für die Nutzer bedeutet das: eine immer stärkere Verflechtung von KI und Web-Navigation – auch auf Apple-Geräten.

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