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OpenAI eröffnet App-Store für ChatGPT-Entwickler

OpenAI hat am Mittwoch die offizielle Einführung eines App-Verzeichnisses innerhalb von ChatGPT angekündigt, das als „App Store“ für KI-Anwendungen fungieren soll. Entwickler können nun ihre Anwendungen einreichen, die nach Prüfung in der Chat-Oberfläche verfügbar werden. Die neue Funktion ist Teil einer strategischen Erweiterung, die OpenAI bereits im Oktober angekündigt hatte, als es die Integration von Drittanbieter-Apps in den Chatbot ankündigte. Damals gaben bereits große Plattformen wie Expedia, Spotify, Zillow und Canva an, ihre Dienste in ChatGPT zu integrieren, um Nutzern direkten Zugriff auf Reisebuchungen, Musik, Immobilienangebote oder Design-Tools zu ermöglichen. Nun erweitert OpenAI den Zugang auf eine breitere Entwicklergemeinschaft. Die App-Plattform basiert auf dem OpenAI Apps SDK, das sich derzeit noch in der Beta-Phase befindet. Es bietet Entwicklern Werkzeuge, um maßgeschneiderte Erweiterungen für ChatGPT zu erstellen – etwa Anwendungen, die Benutzer dabei unterstützen, eine Gliederung in eine Präsentation umzuwandeln, Lebensmittel zu bestellen oder nach Wohnungen zu suchen. Die Apps sollen den Chat-Dialogen neue Kontexte hinzufügen und Nutzern ermöglichen, direkt aus dem Gespräch heraus Aktionen durchzuführen, ohne zwischen mehreren Anwendungen wechseln zu müssen. Entwickler können ihre Apps über die OpenAI Developer Plattform einreichen und den Status der Prüfung in Echtzeit verfolgen. OpenAI kündigte an, dass eine erste Gruppe von genehmigten Anwendungen in den kommenden Monaten in ChatGPT eingeführt werden. Die Einführung des App-Verzeichnisses markiert einen entscheidenden Schritt in der Transformation von ChatGPT von einer reinen KI-Chat-Plattform hin zu einem integrierten Ökosystem, das Nutzerbindung und Nutzungsdauer erhöhen soll. Industrieexperten sehen die Entwicklung als strategisch bedeutend: „OpenAI schafft mit dem App Store eine neue Ebene der Interaktion“, sagt eine Analystin von Gartner. „Es geht nicht mehr nur um Antworten, sondern um Handlungsfähigkeit innerhalb einer KI-Umgebung.“ Die Integration von Drittanbieter-Tools könnte auch die Abhängigkeit von traditionellen Plattformen verringern und OpenAI zu einem zentralen Zugangspunkt für digitale Dienstleistungen machen. Die Initiative unterstreicht zudem OpenAIs Bemühungen, sich von reinem KI-Textgenerierung zu einem umfassenden Dienstleistungsplattform zu entwickeln – ähnlich wie Apple mit dem App Store oder Google mit der Android-Ökonomie. Die langfristige Erfolgswahrscheinlichkeit hängt jedoch von der Qualität der Apps, der Nutzerakzeptanz und der Sicherheit der Integration ab.

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