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Broadcom: AI-Chip-Umsatz verdoppelt sich, Gewinn steigt stark

Broadcom hat seine vierteljährlichen Ergebnisse veröffentlicht, die sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich über den Erwartungen der Analysten lag. Der Umsatz stieg um 28 % auf 11,07 Milliarden US-Dollar im Segment „Semiconductor Solutions“, wobei die AI-Chip-Umsätze um 74 % zulegten – ein Ergebnis von etwa 8,2 Milliarden Dollar im vierten Quartal. Dies übertraf die Prognose von StreetAccount um 300 Millionen Dollar. Die Gewinne kletterten um 97 % auf 8,51 Milliarden Dollar (1,74 Dollar je Aktie), gegenüber 4,32 Milliarden Dollar (90 Cent je Aktie) im Vorjahresquartal. Für das laufende erste Quartal erwartet Broadcom einen Umsatz von rund 19,1 Milliarden Dollar – eine Steigerung von 28 % gegenüber dem Vorjahr und deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen von 18,3 Milliarden Dollar. Besonders hervorzuheben ist die Prognose, dass die AI-Chip-Umsätze im aktuellen Quartal gegenüber dem Vorjahr verdoppelt werden sollen – auf 8,2 Milliarden Dollar, sowohl durch maßgeschneiderte Chips als auch durch Halbleiter für AI-Netzwerke. CEO Hock Tan berichtete auf der Ergebnispräsentation von fünf Kunden für maßgeschneiderte AI-Chips, darunter die kürzlich offengelegte Firma Anthropic, die einen 10-Milliarden-Dollar-Vertrag für Google’s Tensor Processing Units (TPUs) abgeschlossen hat. Die neuen Chips, darunter das neueste Modell Ironwood, werden in der KI-Infrastruktur eingesetzt. Zudem bestätigte Broadcom, dass es mit OpenAI eine Partnerschaft zur Entwicklung spezialisierter Chips gibt, die kostengünstiger als aktuelle GPU-Lösungen sein sollen. Derzeit liegt das Auftragsbuch für maßgeschneiderte Chips, Switches und andere Data-Center-Komponenten bei 73 Milliarden Dollar über die nächsten 18 Monate. Ein weiterer Kunde habe einen 1-Billionen-Dollar-Auftrag für Chips mit Lieferung Ende 2026 gegeben. Das Segment „Infrastructure Software“, das unter anderem VMware-Produkte umfasst, verzeichnete ein Wachstum von 26 % auf 6,94 Milliarden Dollar – ebenfalls über den Erwartungen. Broadcom kündigte außerdem eine Erhöhung der Dividende auf 65 Cent je Aktie an, gegenüber 59 Cent im Vorjahr. Trotz der starken Zahlen fiel der Aktienkurs im After-Hours-Handel um mehr als 2 %, möglicherweise aufgrund von Gewinnmitnahmen oder Bedenken über die Nachhaltigkeit der Wachstumsraten. Branchenexperten sehen in Broadcom weiterhin einen der wichtigsten Gewinner der KI-Revolution neben Nvidia. Die Fähigkeit, maßgeschneiderte Chips für große Tech-Unternehmen zu liefern, positioniert das Unternehmen als strategischer Partner in der KI-Infrastruktur. Die hohe Auftragslage und die langfristigen Verträge deuten auf eine nachhaltige Wachstumsperspektive hin. Broadcom, ursprünglich als Netzwerk- und Halbleiterhersteller bekannt, hat sich erfolgreich in einen führenden Anbieter für KI-Hardware und Software entwickelt. Die Partnerschaften mit OpenAI und Anthropic sowie der Zuwachs an Kunden unterstreichen die wachsende Bedeutung von Broadcom im globalen KI-Ökosystem.

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