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Hersteller modernisieren mit AI und Digitalisierung ihre Produktion

Hersteller weltweit setzen zunehmend auf die Digitalisierung ihrer Produktionsprozesse, um Herausforderungen wie Lieferkettenvolatilität, regulatorische Anforderungen und Fachkräftemangel zu meistern. Laut dem neuen ISG Provider Lens®-Bericht 2025 zur Industrie-IT-Services für mittelständische und spezialisierte Anbieter bewegen sich Unternehmen von isolierten Digitalisierungsprojekten hin zu koordinierten, ganzheitlichen Modernisierungsstrategien. Dabei setzen sie auf modulare Lösungen von IT-Partnern, die nahtlos in bestehende Legacy-Systeme integriert werden können. Besonders stark ist die Ausweitung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Produktionsstätten, Ingenieurabteilungen und Lieferketten: KI-gestützte Analysen, digitale Zwillinge und prädiktive Wartung werden zunehmend in Kernprozesse eingebunden, um Ausfallzeiten zu reduzieren, Nachfrageprognosen zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Diese Technologien ermöglichen eine schnellere Reaktion auf Marktveränderungen und stabilere, kosteneffizientere Produktion. Parallel dazu beschleunigt sich die Entwicklung smarter Fabriken durch die Integration von IoT, Robotik und Echtzeit-Überwachung. Unternehmen ersetzen fragmentierte Systeme durch interoperable Plattformen, die Design, Produktion und Geschäftsprozesse nahtlos verbinden. Dies führt zu besserer Qualitätskontrolle, verkürzten Produktionszyklen und erhöhter Anpassungsfähigkeit an volatile Märkte. Nachhaltigkeit gewinnt zudem an Bedeutung, besonders in Europa, wo digitale Plattformen zur CO₂-Verfolgung, Energieoptimierung und Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft eingesetzt werden. Diese Maßnahmen helfen, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und ökologische Ziele mit Effizienz, Risikomanagement und langfristiger Rentabilität zu verbinden. Die Berichterstattung hebt auch auf Trends wie die Regionalisierung von Lieferketten, die Automatisierung zur Unterstützung des Arbeitskräftebedarfs und die wachsende Bedeutung der Cybersicherheit hervor, insbesondere im Kontext der zunehmenden Verflechtung von IT und operativer Technologie (OT). Laut Swadhin Pradhan, Hauptautor des Berichts, treiben digitale Technologien, steigende Kundenerwartungen und Nachhaltigkeitsanforderungen die Transformation der Fertigungsindustrie weltweit voran. Agile Anbieter passen ihre Dienstleistungen gezielt an regionale und branchenspezifische Bedürfnisse an. Der Bericht bewertet 41 Anbieter in vier Quadranten: Design & Entwicklung, Smart/Digital Factory, Supply Chain & Aftermarket sowie Transformation & Beratung. MHP wird in allen vier Bereichen als Leader ausgezeichnet, IndX, Hexaware, Hitachi Digital Services, ITC Infotech und Perficient in drei, Birlasoft, Cyient, FPT Software, HARMAN DTS, LTTS, Persistent Systems, Quest Global, Randstad Digital, Stefanini, Tata Elxsi, UST und Zensar Technologies in zwei. ACL Digital, All for One Group, AXISCADES, eInfochips, Mastek, Nagarro, Softtek und Syntax sind jeweils in einem Bereich führend. Zudem werden All for One Group, Happiest Minds und ITC Infotech als „Rising Stars“ mit hohem zukünftigem Potenzial genannt. Industrieexperten sehen in den Ergebnissen des Berichts eine klare Trendwende: Die Digitalisierung ist nicht länger optional, sondern zentraler Bestandteil der Wettbewerbsfähigkeit. Anbieter wie MHP und Hexaware zeigen, dass eine Kombination aus Branchenexpertise, agiler Lösungsarchitektur und KI-Integration entscheidend für die erfolgreiche Modernisierung ist. Für Hersteller bedeutet dies, strategische Partnerschaften mit flexiblen, spezialisierten IT-Playern einzugehen, um Resilienz, Effizienz und Nachhaltigkeit zu steigern.

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