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OpenAI entwickelt erstmals Hardware: Earbuds mit eigenem AI-Chip

OpenAI plant, bis 2026 sein erstes Hardware-Produkt auf den Markt zu bringen, und es könnte sich um eine neue Art von Earbuds handeln. Obwohl das Unternehmen wenig über das Gerät preisgibt, bestätigte Chris Lehane, Chief Global Affairs Officer von OpenAI, auf einer Panel-Veranstaltung beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass die Ankündigung des ersten Geräts im zweiten Halbjahr 2024 erfolgen soll. Die Ankündigung folgt auf die Übernahme von Jony Ives’ Design-Startup io im Jahr 2023, was die Ambitionen von OpenAI im Hardware-Bereich unterstrich. Im November 2023 beschrieb CEO Sam Altman das zukünftige Gerät als „friedlicher und ruhiger“ als iPhones, mit Fokus auf eine screenfreie, tragbare Form. Berichte aus Asien und Insider-Quellen deuten darauf hin, dass das Gerät unter dem Codenamen „Sweet Pea“ entwickelt wird und sich durch ein einzigartiges Design von herkömmlichen Earbuds unterscheiden soll. Es soll mit einem maßgeschneiderten 2-Nanometer-Prozessor ausgestattet sein, der künstliche Intelligenz-Aufgaben lokal verarbeitet – ohne ständige Cloud-Abhängigkeit. Dies könnte eine erhebliche Verbesserung der Privatsphäre und Reaktionsgeschwindigkeit bringen. Zur Fertigung wird laut einem großen taiwanesischen Medienbericht eine Kooperation mit Luxshare aus China diskutiert, doch OpenAI könnte letztlich zu Foxconn greifen, um die Produktion zu skalieren. Die Zielsetzung für den ersten Verkaufszeitraum liegt bei 40 bis 50 Millionen Einheiten – ein ambitionierter Ausgangspunkt, der die strategische Bedeutung des Produkts unterstreicht. Mit ChatGPT verfügt OpenAI bereits über eine Nutzerbasis von fast einer Milliarde aktiver Benutzer pro Woche, doch die Verbreitung erfolgt bislang über Drittanbieter-Plattformen. Mit eigenem Hardware-Produkt möchte das Unternehmen mehr Kontrolle über die Benutzererfahrung, die Integration von KI-Funktionen und die Entwicklung exklusiver Features gewinnen. Trotz der hohen Erwartungen bleibt die Marktsituation für KI-Geräte unsicher. Bisher gab es kaum ein erfolgreiches Beispiel: Der Humane Pin wurde 2024 an HP verkauft, Rabbit bleibt eine Nischen-Produktlinie, und das AI-Necklace Friend erfuhr wegen seiner Marketingstrategie heftige Kritik. Dennoch zeigen große Tech-Unternehmen Fortschritte im Wearables-Bereich – Meta steigert die Nachfrage nach Ray-Ban Smart Glasses kontinuierlich, und Amazon hat kürzlich Bee, einen KI-gestützten Meeting-Recorder, übernommen, der sich potenziell als persönlicher Assistent etablieren könnte. Die Einführung von OpenAI’s Earbuds könnte ein Wendepunkt sein – vorausgesetzt, das Gerät überzeugt nicht nur technisch, sondern auch durch nahtlose Integration in bestehende Ökosysteme. Ohne tiefgreifende System-Integration mit iOS oder Android wird es schwierig, etablierte Produkte wie AirPods zu verdrängen. Doch mit einem Fokus auf lokale KI-Verarbeitung, einzigartigem Design und einem starken Nutzererlebnis könnte OpenAI eine neue Kategorie von KI-Accessoires etablieren. Die Branche wird gespannt sein, ob die Vision von „friedlicher“ KI-Technologie tatsächlich in der Tasche tragbar wird.

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