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Amazon streicht 14.000 Bürojobs bei KI-Reform

Amazon plant, rund 14.000 Stellen in der Unternehmensführung zu streichen, als Teil einer umfassenden Kostensenkungsstrategie. Die Entlassungen sind kleiner als die zuvor gemeldeten 30.000 Stellen, die in Berichten erwähnt wurden, und markieren den größten Abbau an Corporate-Jobs seit mehreren Jahren. Beth Galetti, eine hochrangige Führungskraft bei Amazon, informierte die Mitarbeiter in einer E-Mail am Dienstag über die Entscheidung. Sie betonte, dass die Maßnahme Teil eines langfristigen Prozesses sei, um die Organisation schlanker zu gestalten, bürokratische Schichten abzubauen und Ressourcen gezielt in die wichtigsten Unternehmensziele und Kundenbedürfnisse der Zukunft zu investieren. Galetti gab weder an, welche Bereiche oder Standorte betroffen sind, noch welche Positionen genau entfallen. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten 90 Tage Zeit, um innerhalb des Unternehmens eine neue Stelle zu finden. In einer früheren Mitteilung vom Juni hatte CEO Andy Jassy die Bedeutung von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) für die strategische Ausrichtung von Amazon hervorgehoben. KI solle nicht nur zur Effizienzsteigerung beitragen – was oft mit Stellenabbau einhergeht –, sondern auch als Treiber für neue Produkte und Dienstleistungen dienen. Trotz dieser Betonung von KI als zentraler Innovationskraft erklärte Amazon-Sprecherin Kelly Nantel nach Veröffentlichung des Artikels, dass KI „nicht der Hauptgrund für die meisten Entlassungen“ sei. Stattdessen verweise die Entscheidung auf eine bereits im Vorjahr begonnene Kultur- und Strukturreform: „Wir haben uns darauf konzentriert, Schichten abzubauen, die Eigenverantwortung zu stärken und die Bürokratie zu reduzieren, um schneller zu innovieren, besser zusammenzuarbeiten und den Kunden das Beste zu bieten.“ Diese Maßnahmen hätten bereits positive Ergebnisse gezeigt. Galetti betonte, dass Amazon weiterhin in strategisch wichtige Bereiche investieren werde und im Jahr 2026 gezielt neue Stellen besetzen werde. Gleichzeitig signalisierte das Unternehmen, dass es weiter nach Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung suche – was auf weitere mögliche Stellenkürzungen hindeutet. Die letzte große Welle von Entlassungen bei Amazon fand Ende 2022 bis Anfang 2023 statt, als rund 27.000 Mitarbeiter aus dem Unternehmen entlassen wurden. Seitdem hat Amazon seine Strategie deutlich auf Automatisierung, Robotik und KI ausgerichtet, um Arbeitsprozesse zu optimieren und langfristig menschliche Arbeitskräfte zu ersetzen. Die aktuelle Entscheidung spiegelt die zunehmende Rolle von KI in der Unternehmensführung wider und zeigt, wie große Tech-Unternehmen ihre Strukturen anpassen, um in einer schnell verändernden digitalen Landschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Obwohl KI nicht als direkte Ursache für die Entlassungen genannt wird, bleibt ihre Einbindung in die Effizienzstrategie unbestritten. Die Maßnahmen unterstreichen zudem die Herausforderung, Innovation und Kosteneffizienz zu vereinen – mit erheblichen Auswirkungen auf die Beschäftigung in der Technologiebranche.

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