Schüler fordern klare A.I.-Regeln und besseren Bildschirmzeit-平衡
Die sechste Ausgabe des Student Insights Reports des Social Institute offenbart erhebliche Herausforderungen und unerwartete Trends im Umgang von Schüler:innen mit Technologie, Künstlicher Intelligenz (KI) und sozialen Medien. Auf Basis von über 53.000 Schüler:innen und einer Million anonymen Antworten aus den Klassenstufen 3 bis 12 in den USA und international zeigt die Studie, dass viele Schulen hinter den Anforderungen der digitalen Realität zurückbleiben. Besonders auffällig ist, dass nur 10 Prozent der High-School-Schüler:innen klare Richtlinien zu KI-Nutzung in der Schule kennen – trotz der Tatsache, dass bereits 43 Prozent angeben, dass ihre Schule irgendwelche Regeln dazu hat. Dieser Mangel an Klarheit führt zu Verwirrung und Unzufriedenheit, da Schüler:innen dringend mehr Transparenz und strukturierte Leitlinien benötigen. Ein weiterer zentraler Befund: Fast die Hälfte der Schüler:innen erhält bereits im Alter von 11 Jahren ein Smartphone (48 %), was die Dringlichkeit einer frühen digitalen Bildung unterstreicht. YouTube dominiert als beliebteste Plattform – 76 Prozent der Mittelstufenschüler:innen, 70 Prozent der Oberstufenschüler:innen und 64 Prozent der Grundschüler:innen nutzen sie wöchentlich. Überraschend ist zudem, dass High-School-Schüler:innen genauso häufig telefonieren wie texten – 69 Prozent rufen wöchentlich an, was die Bedeutung von Stimme und Video für ihre Kommunikation verdeutlicht. Auch in der Mittelstufe ist die Nutzung von Anrufen und FaceTime nahe an der von SMS angekommen. Die größten Herausforderungen liegen in der Zeitmanagement-Problematik und dem Vergleich mit anderen: 51 Prozent der High-School-Schüler:innen geben an, zu viel Zeit in sozialen Medien zu verbringen, und 35 Prozent der Mittelstufenschüler:innen berichten von Vergleichsdruck. Diese Selbstreflexion zeigt, dass Schüler:innen sich der negativen Auswirkungen bewusst sind – und gleichzeitig Unterstützung bei der Entwicklung von Selbstregulierungsfähigkeiten benötigen. Insgesamt zeigen die Daten, dass die Diskussion um Schulklassenregeln für Smartphones und Smartwatches zunehmend relevant wird: In über 30 US-Bundesstaaten gibt es mittlerweile gesetzliche Vorgaben, doch nur 24 Prozent der Schüler:innen sind sehr zufrieden mit den bestehenden Regeln. Die Hauptmotivation für strengere Regeln ist der Wunsch nach besseren Konzentrationsmöglichkeiten und besseren Noten. Laura Tierney, Gründerin und CEO des Social Institute, betont: „Die Schüler:innen sagen uns genau, was sie brauchen – klare KI-Richtlinien und Hilfe beim Ausgleich von Bildschirmzeit. Gemeinsam mit Eltern und Lehrkräften können wir sie mit den nötigen Fähigkeiten ausstatten, um in einer digitalen Welt erfolgreich zu sein.“ Die Social Institute bietet mit dem Programm #WinAtSocial eine interaktive Plattform, die Lehrkräfte, Familien und Schüler:innen in die Lage versetzt, digitale Kompetenzen systematisch zu stärken. Durch praxisnahe Lernmodule zu Themen wie KI, Misinformation, Bildschirmzeit und soziale Interaktion wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der Schule, Familie und Schüler:innen gleichermaßen stärkt. Die Studie unterstreicht, dass digitale Bildung keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit ist – und dass die Stimme der Schüler:innen dabei zentral sein muss.
