Churchill IX verschiebt Hauptversammlung auf 11. Februar 2026
Churchill Capital Corp IX (NASDAQ: CCIX) hat die außerordentliche Generalversammlung seiner Aktionäre zur Abstimmung über die geplante Geschäftsverbindung mit PlusAI, einem führenden Anbieter von KI-Software für autonome Lkw, von ursprünglich 3. Februar 2026 auf 11. Februar 2026 verschoben. Der Vorstand begründete die Verschiebung mit dem Bedarf an zusätzlicher Zeit zur intensiveren Einbindung der Aktionäre, insbesondere nach der Bekanntmachung durch PlusAI über eine erweiterte Partnerschaft mit der TRATON Group, die am 26. Januar 2026 in einem Form-8-K-Dokument veröffentlicht wurde. Die neue Versammlung findet am 11. Februar 2026 um 9:00 Uhr Eastern Time in den Räumen von Willkie Farr & Gallagher LLP in New York statt und ist auch per Livestream über https://www.cstproxy.com/churchillcapitalx/2026 zugänglich. Die Frist für die Rücknahme von Rückkaufanträgen von öffentlichen Aktionären wurde auf 5:00 Uhr Eastern Time am 9. Februar 2026 verlängert. Aktionäre, die bereits eine Rücknahme beantragt haben, können dies bis zu diesem Termin widerrufen. Alle Aktionäre, die bis zum 7. Januar 2026 im Aktienregister standen, haben Stimmrecht. Der Vorstand von Churchill IX empfiehlt, für die geplante Geschäftsverbindung und die damit verbundenen Anträge zu stimmen. Bei Erfüllung der Bedingungen – insbesondere der Zustimmung der Aktionäre – soll die nach der Übernahme entstehende Gesellschaft ihre Aktien (Symbol: PLS) und Warrants (Symbol: PLSW) an der Nasdaq notieren. Die Notierung hängt jedoch von der endgültigen Abwicklung und Einhaltung der Nasdaq-Anforderungen ab. Aktionäre werden dringend aufgefordert, ihre Stimme bereits jetzt abzugeben, unabhängig von der Anzahl ihrer Anteile. Für weitere Informationen und Unterstützung steht Sodali & Co. unter (800) 662-5200 (für Privatanleger) oder (203) 658-9400 (für Banken und Broker) zur Verfügung. Die vollständigen Unterlagen, einschließlich des Proxy-Statement/Prospectus, sind auf der SEC-Website www.sec.gov kostenlos erhältlich. Die geplante Fusion zielt darauf ab, PlusAI, ein in Silicon Valley ansässiges KI-Unternehmen mit europäischen Niederlassungen, in eine börsennotierte Gesellschaft zu überführen. PlusAI arbeitet mit globalen Partnern wie TRATON Group (Scania, MAN, International), Hyundai, Iveco, NVIDIA, Bosch, DSV und Goodyear zusammen, um autonome Lkw zu beschleunigen. Die Firma wurde bereits 2025 von Fast Company als eine der weltweit innovativsten Unternehmen ausgezeichnet. Die Fusion mit Churchill IX war ursprünglich im Juni 2025 angekündigt worden. Industrieanalysten sehen die Verschiebung als strategisch sinnvoll an, da sie mehr Transparenz und Aktionärsbeteiligung ermöglicht, besonders im Hinblick auf die komplexen technologischen und regulatorischen Herausforderungen im Bereich autonomer Fahrzeuge. Die KI-basierte Plattform von PlusAI steht vor einem bedeutenden Markteintritt, doch die kommerzielle Verbreitung hängt von technischen Fortschritten, regulatorischen Genehmigungen und der Akzeptanz der Transportbranche ab. Die Erwartungen an die Kooperation mit TRATON und anderen Industriepartnern werden als entscheidend für die Skalierbarkeit angesehen. Die finanzielle Stabilität der kombinierten Gesellschaft hängt zudem von der Entscheidung der Aktionäre ab, ihre Anteile zu behalten oder zurückzunehmen. Sollten zu viele Aktionäre Rückkauf beantragen, könnte dies die Finanzierungskraft beeinträchtigen. Churchill IX ist ein „Blank Check Company“ mit Sitz in New York, das sich auf die Übernahme oder Fusion mit Unternehmen in beliebigen Branchen spezialisiert hat. Die Transaktion unterliegt den üblichen regulatorischen und bedingten Prüfungen. Alle zukunftsgerichteten Aussagen in der Mitteilung sind mit erheblichen Risiken verbunden, darunter technische Herausforderungen, Marktakzeptanz, Abhängigkeit von Schlüsselpersonal, Finanzierungslücken und regulatorischen Veränderungen. Die Unternehmen weisen ausdrücklich darauf hin, dass keine Garantie für zukünftige Ergebnisse besteht und dass Investoren aufgrund der Komplexität der Technologie und des Marktes vorsichtig sein sollten.
