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Generative KI enttäuscht: Unternehmen suchen sichere Alternativen

Eine neue Umfrage von ABBYY, basierend auf Daten des Marktforschungsunternehmens Opinium Research, offenbart wachsende Enttäuschung bei der Umsetzung von generativer KI (GenAI) in Unternehmen. Unter 1.200 Führungskräften aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien und Singapur gaben 31 % an, dass die Schulung von GenAI-Modellen schwieriger war als erwartet, 28 % berichteten von Integrationsschwierigkeiten in bestehende Prozesse und 26 % fehlende Governance-Mechanismen. Besorgniserregend ist, dass 21 % der Befragten beobachteten, dass Mitarbeiter GenAI-Tools missbrauchen. Fast ein Fünftel (20 %) der Unternehmen leiden unter „Shadow AI“, bei dem Mitarbeiter KI-Tools wie ChatGPT oder Perplexity eigenständig nutzen, ohne Unternehmenskontrolle – oft aus Gründen der persönlichen Produktivität. 41 % gaben an, dass GenAI eingeführt wurde, weil Mitarbeiter es bereits selbst nutzten. Trotz dieser Herausforderungen gelang es vielen Unternehmen, die Qualität der GenAI-Ausgaben zu verbessern, indem sie ergänzende KI-Technologien einsetzten: 35 % nutzten Process Intelligence, 35 % Document AI und 25 % Retrieval-Augmented Generation (RAG). Diese Ergänzungen trugen maßgeblich zu einer hohen Zufriedenheit bei – 98 % der Unternehmen zeigten sich mit ihren GenAI-Tools zufrieden. Die wichtigsten Verbesserungen waren konsistentere Ausgaben (50 %), bessere Integration in Workflows (45 %), genauere und zuverlässigere Ergebnisse (43 %), gesteigertes Vertrauen der Nutzer (43 %) und höhere Kosteneffizienz (42 %). Trotz des positiven Feedbacks bleibt die Investitionsbereitschaft bescheiden: Die meisten Unternehmen planen nur eine Budgeterhöhung um 16–20 % im kommenden Jahr, lediglich 11 % erwarten eine Erhöhung um 50 % oder mehr. Maxime Vermeir, Senior Director of AI bei ABBYY, betont, dass viele Unternehmen zu schnell in GenAI investiert haben, ohne ihre Prozesse zu analysieren. „Vor der Einführung agenter Automatisierung muss man einen klaren Überblick über bestehende Abläufe schaffen – mit Werkzeugen wie Process Intelligence“, so Vermeir. Er berichtet von einem globalen Fast-Food-Riesen, bei dem Document AI die Datenextraktion aus Tausenden von Mietverträgen um 82 % verbesserte. In vielen Fällen seien vorgefertigte, spezifisch entwickelte KI-Lösungen effektiver als selbst trainierte Modelle. Ulf Persson, CEO von ABBYY, warnt vor den Risiken von Shadow AI: „Die echten Vorteile der generativen KI werden erst dann realisiert, wenn Führungskräfte eine sichere, strategische Einführung mit Risikomanagement priorisieren.“ Die Umfrage zeigt, dass Mitarbeiter die KI positiv sehen: 89 % der Führungskräfte berichten von positiven Ergebnissen. Die Hauptgründe für die Nutzung sind die Reduzierung von Arbeitslast (56 %) und die Verbesserung des Eindrucks bei Kollegen (49 %). Insgesamt zeigt die Studie, dass GenAI zwar vielversprechend ist, aber nur dann erfolgreich ist, wenn sie strategisch, sicher und mit geeigneten Ergänzungen eingeführt wird. Die Kombination aus Document AI, Process Intelligence und RAG bewährt sich als Schlüssel zur Verbesserung von GenAI-Performance. Unternehmen, die auf Datenanalyse und Prozesssichtbarkeit setzen, haben bessere Chancen, die versprochenen Vorteile zu realisieren – ohne dabei in den Sog der Hype zu geraten. ABBYY, mit Sitz in Austin, Texas, ist ein führender Anbieter von Process AI und Document AI-Lösungen und unterstützt seit über 35 Jahren Unternehmen dabei, Prozesse zu optimieren und datengestützte Entscheidungen zu beschleunigen. Die Ergebnisse der Studie sind im vollständigen Bericht „State of Intelligent Automation: GenAI Disillusionment and AI Wishlist 2025“ unter www.abbyy.com/resources/report/state-of-intelligent-automation-genai-2025 erhältlich.

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