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NVIDIA und UK bauen AI-Infrastruktur für Wachstum und Innovation auf

Drei Monate nach der Ankündigung einer Zusammenarbeit zwischen britischen Premierminister Keir Starmer und NVIDIA-CEO Jensen Huang hat die britische Regierung gemeinsam mit NVIDIA und ihren Partnern erhebliche Fortschritte bei der Etablierung einer führenden KI-Infrastruktur im Land erzielt. Bis Ende 2026 sollen mehrere KI-Fabriken errichtet werden, die insgesamt bis zu 120.000 NVIDIA Blackwell Ultra-GPUs in britischen Rechenzentren bereitstellen – die größte KI-Infrastrukturinvestition in der Geschichte des Landes. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf bis zu 11 Milliarden Pfund, wobei Partner wie Nscale, CoreWeave, Microsoft und andere maßgeblich beteiligt sind. Nscale, ein britischer KI-Infrastrukturanbieter, wird weltweit 300.000 NVIDIA Grace Blackwell-GPUs bereitstellen, davon 60.000 in Großbritannien. In Loughton wird gemeinsam mit Microsoft das leistungsstärkste Supercomputer-Zentrum des Landes entstehen, das mehr als 24.000 NVIDIA Grace Blackwell Ultra-GPUs beherbergen wird. CoreWeave plant zudem einen weiteren Investitionsstoß von 1,5 Milliarden Pfund, bringt die Gesamtinvestition in Großbritannien auf 2,5 Milliarden Pfund und errichtet eine energieeffiziente Datenzentrum-Infrastruktur in Schottland mit erneuerbaren Energien und fortschrittlicher Kühltechnologie. Diese Anlagen werden auch von DataVita unterstützt. Die Initiative fördert nicht nur technologische Innovation, sondern auch wirtschaftliches Wachstum und Arbeitsplätze. So arbeitet NVIDIA gemeinsam mit techUK, Quanser und QA an einem Forschungs- und Ausbildungsprogramm, um Entwickler in KI und Robotik zu qualifizieren. Über die NVIDIA Deep Learning Institute werden Kurse zu generativer KI und Inferenz angeboten, unterstützt durch den Zugang zu NVIDIA DGX Cloud. In der Forschung stützt sich Großbritannien auf eine starke nationale KI-Ökonomie. Projekte wie UK-LLM, Nightingale AI (ein gesundheitsbasiertes KI-Modell aus Imperial College London) und PolluGen (ein Umweltmodell der Universität Manchester) nutzen die NVIDIA-Plattform. Auch in der Pharmaindustrie setzen Unternehmen wie Isomorphic Labs, Hologen AI und Oxford Nanopore auf KI-gestützte Forschung. Startups wie ElevenLabs, Synthesia und Wayve nutzen die KI-Tools für agente und generative Anwendungen. Parallel wird die Quanten-Computing-Entwicklung vorangetrieben: NVIDIA kooperiert mit Oxford Quantum Circuits (OQC), um einen quanten-KI-Supercomputer zu bauen, und unterstützt Forschung an Fehlerkorrektur, hybriden Quanten-Neuronalen Netzen und der Steuerung von Quantenhardware. Auch die Universität Edinburgh und der National Quantum Computing Centre arbeiten mit NVIDIA an GPU-beschleunigten Lösungen. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen des Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump und unterstreicht die strategische Bedeutung der transatlantischen Technologiepartnerschaft. Starmer betonte, dass die Investitionen Teil seines „Plans für Veränderung“ seien und zur Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze und moderner öffentlicher Dienstleistungen beitragen. Huang betonte, dass Großbritannien aufgrund seiner exzellenten Forschung, Universitäten und Industrie ein ideales Umfeld für die KI-Revolution sei. Die gemeinsame Vision: Großbritannien soll weltweit führend in KI werden – mit Nachhaltigkeit, Souveränität und Innovation an erster Stelle.

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