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Nvidia-Chips freigegeben: Microsoft sichert Lizenz für Verkauf an Vereinigte Arabische Emirate

Die Aktien von Nvidia stiegen am Montag im vorbörslichen Handel um 1,97 %, nachdem die USA die Ausfuhr von Nvidia-Chips an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) genehmigt hatten. Microsoft gab bekannt, als erstes Unternehmen unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump Exportgenehmigungen des Handelsministeriums erhalten zu haben, die im September erteilt wurden. Die Genehmigung basiert auf „aktualisierten und strengen Technologiesicherheiten“ und ermöglicht den Versand von insgesamt 60.400 zusätzlichen A100-Chips sowie fortschrittlicher GB300-GPUs von Nvidia. Diese Chips sind entscheidend für die Entwicklung leistungsstarker Künstlicher Intelligenz (KI)-Systeme. Microsoft betonte, dass die Chips nicht nur technisch hochleistungsfähig seien, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur KI-Entwicklung im VAE leisten würden. Die GPUs sollen genutzt werden, um Zugang zu fortschrittlichen KI-Modellen von OpenAI, Anthropic, Open-Source-Anbietern und Microsoft selbst zu ermöglichen. Der Schritt unterstreicht die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den USA und den VAE im Bereich KI und digitale Infrastruktur. Microsoft-Präsident Brad Smith erklärte auf der ADIPEC-Konferenz in Abu Dhabi, dass die Beziehung zwischen den USA und den VAE über mehrere Regierungen hinweg von großer Bedeutung sei. Er zeigte sich dankbar gegenüber Handelsminister Howard Lutnick und betonte, dass die Genehmigung auf langjährigen politischen Beziehungen und der Zusammenarbeit mit früheren Regierungsvertretern wie Senator Marco Rubio und demokratischen Parteimitgliedern beruhe. „Zwei Parteien müssen regieren, und wir behalten das im Blick“, sagte Smith. Zusätzlich kündigte Microsoft an, seine Investitionen in die VAE zu erhöhen. Bis Ende dieses Jahrzehnts soll das Gesamtvolumen auf 15,2 Milliarden US-Dollar steigen. Dazu gehören eine 1,5-Milliarden-Dollar-Eigenkapitalbeteiligung an der AI-Firma G42 sowie über 5,5 Milliarden US-Dollar an Kapitalausgaben für den Ausbau von KI- und Cloud-Infrastrukturprojekten in der Region. Smith betonte, dass es hierbei nicht nur um Technologie gehe, sondern um die Schaffung von Vertrauen, Talent und nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung. Die Genehmigung markiert einen Meilenstein in der US-Exportpolitik im Bereich KI-Technologie und unterstreicht die wachsende strategische Bedeutung der VAE als KI-Zentrum im Nahen Osten. Analysten sehen darin ein Zeichen dafür, dass die USA ihre KI-Exportregeln gezielt an strategische Partner anpassen, um wettbewerbsfähige und sicherheitsverträgliche KI-Entwicklung zu fördern. Die VAE positionieren sich damit als führender Akteur in der globalen KI-Revolution, unterstützt durch US-Technologie und strategische Investitionen.

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